Titel: Das Geschenk der Wölfe
Autor: Anne Rice
Broschiert: 656 Seiten
Verlag: rororo (1. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499238608
ISBN-13: 978-3499238604
Kurzbeschreibung:
Interview mit einem Werwolf. Der junge Journalist Reuben soll einen
Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das abgelegen auf den
Klippen der nordkalifornischen Küste thront. Doch die Besichtigung endet
blutig: Reuben wird von einem großen Raubtier attackiert. Seine Wunden
heilen indes ungewöhnlich schnell. Bald verändert Reuben sich. Er wird
zum Wolfsmann. Bei Tag der attraktive Jungreporter, der über die
furchterregende fremde Kreatur berichtet, bei Nacht eine Bestie: Reuben
wird gefürchtet und gejagt. Doch das wahre Böse lauert woanders.
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Als ich erfuhr, dass eine neue Romanreihe von Anne Rice herauskommt, war für mich klar, dass ich mir den ersten Band auf jeden Fall zulegen muss, immerhin habe ich schon Die Chroniken der Vampire und auch die Mayfair-Hexen-Trilogie, sowie einige Einzelbände von ihr verschlungen. Ich mag einfach ihren klaren, fesselnden Schreibstil, der es schafft Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen und der mich mit in die Welt ihrer Charaktere zu nehmen.
Nachdem ich wegen des Preises einige Tage mit mir gehadert habe, ob es das e-Book oder doch das Paperback sein soll, habe ich mich für die Paperbackvariante entschieden, da mich auch das Cover faszinierte.
Dominiert wird das Cover von einem jungen Mann mit faszinierenden Augen und im Hintergrund sind der Vollmond sowie ein altes Herrenhaus, welches von Fledermäusen umflattert wird, zu sehen.
Ich nehme an, das Herrenhaus soll Kap Nideck darstellen.
Auch ist an der linken Seite des Covers eine Art Tribal zu sehen, welches sich im Buch wiederholt. Immer zu Beginn eines neuen Kapitels.
Die Geschichte an sich ist faszinierend. Wie der Titel schon vermuten lässt, dreht es sich um eine Art Werwölfe, die sich selbst allerdings als Wolfsmenschen(Reuben) oder Morphenkinder bezeichnen.
Hauptaugenmerk liegt zunächst auf Reubens Geschichte, welche sich nach und nach mit der Geschichte der anderen Morphenkinder verwebt.
Ich möchte nicht mehr von der Geschichte verraten, als die Kurzbeschreibung schon tut, denn ich finde, dieses Buch ist ein Leseerlebnis für sich, dass jeder Leser selbst erfahren und erfassen sollte. Ich finde allerdings, dass Interview mit einem Werwolf es ganz gut trifft, denn in gewisser Weise fühlte ich mich zurückversetzt in die Zeit, als ich zum ersten Mal Interview mit einem Vampir gelesen habe.
Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr beschäftigen sich die Charaktere mit komplexer werdenden theologischen Fragen, was wohl dem Katholizismus der Autorin geschuldet ist, aber Anne Rice hat diese Thematik ebenso geschickt in die eigentliche Geschichte eingewebt, wie sie es schon in den Chroniken der Vampire getan hat, so dass ich dies nicht als störend empfunden habe.
Mein Fazit ist, dass Anne Rice wieder einmal ein sehr faszinierendes und fesselndes Werk verfasst hat und ich mich schon jetzt auf den zweiten Teil The Wolfs of Midwinter freue, welcher am 7. November 2013 auf Englisch erscheint.
Ich vergebe volle 5 Grisus, weil mir das Buch so gut gefallen hat.
Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. - Heinrich Heine
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Sonntag, 25. August 2013
Sonntag, 30. Dezember 2012
[Rezension] Hohelied des Blutes
Titel: Hohelied des Blutes
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Goldmann TB (11. Februar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442464838
ISBN-13: 978-3442464838
Originaltitel: Blood Canticle
Kurzbeschreibung:
Das fulminante Finale der legendären „Chronik der Vampire“
„Ich will ein Heiliger sein“, mit diesen überraschenden Worten beginnt Lestat, der sündige, ungestüme Fürst der Finsternis, sein „Hohelied des Blutes“. Seine Geschichte führt zur Blackwood Farm und zu Quinn Blackwood, der leidenschaftlich in die blutjunge Hexe Mona Mayfair verliebt ist. Doch nachdem er zum Vampir wurde, hatte Quinn sich geschworen, Mona nie wieder zu sehen. Nun allerdings kommt Mona zu ihm, um zu sterben. Lestat bietet Quinn seine Hilfe an und findet sich schon bald selbst in den Fängen der Liebe …
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Ich habe Hohelied des Blutes nur im Englischen Original gelesen und ich muss sagen, ich fand es ein wenig melodramatisch, aber doch irgendwie ein gelungenes Ende für die Chronik der Vampire. Lestat erzählt die Geschichte von Mona Mayfair, welche im Sterben liegt. Sie und Rowan Mayfair, welche die Führerin der Familie Mayfair, erzählen Lestat von der Plage, welche die Familie Mayfair schon seit Generationen heimsucht, die Taltos(Wieder einmal eine Verknüpfung von den Vampirchroniken und der Mayfairhexentrilogie).
Lestat macht Mona zum Vampir, da diese seinen Weggefährten Tarquin Blackwood liebt und damit dieser immer Monas Gedanken hören kann, wenn sie ein Vampir ist.
Mona ist von Anfang an sehr mächtig und muss lernen mit ihren Kräften umzugehen, weswegen sie schließlich gemeinsam mit Tarquin und Khaymann zu Maharet und Mekare geht.
Doch zuvor suchen sie Monas Taltos-Kind und dieses und 'seine' Familie ziehen zu den Mayfairhexen.
Am Ende bittet Rowan Mayfair Lestat sie zum Vampir zu machen, aber Lestat lehnt ab, da die Familie Mayfair sie braucht.
Dieses letzte Buch aus den Chroniken ist wie immer ein wenig melodramatisch und stellenweise nervt das 'Gejammer' der Charaktere ein wenig, deswegen würde ich drei von fünf Punkten vergeben. Es bildet einen gelungenes Ende zu der Geschichte der Vampire und auch der Hexen, die beide auf ihre Art und Weise ausgereizt sind.
Die Presse und auch Amazon.com haben das Buch halbwegs zerrissen
(Zitat von Wikipedia: Das Buch wurde von der New York Times als „melodramatisch“ und für sein unoriginelles Ende kritisiert. Entertainment Weekly gab dem Buch die Note „D“ (äquivalent mit einer „Vier“ im deutschen Notensystem) und kritisierte die „unfreiwillig komischen“, an Selbstparodie grenzenden Charaktere. Auf amazon.com wurde das Buch mit einer Punktzahl von drei aus fünf Sternen bewertet, wobei die Zahl und Intensität der Negativkritiken Rice schockierten.), was Rice dazu bewogen hat, eine eigene Rezension auf Amazon.com zu schreiben (Zitat von Wikipedia:
Rice reagierte wütend auf die Negativkritiken. Sie schrieb selbst eine 1.200 Wörter lange Rezension, in der sie sich selbst 5-Sterne vergab und den Kritikern vorwarf, amazon.com als „öffentliches Urinal für Lügen“ zu missbrauchen. Den Vorwurf, ihr Werke nicht lektorieren lassen zu wollen, wies sie zurück, indem sie ihr Schreiben als ohnehin hochklassig ansah und ihre literarischen Künste mit der Sangeskunst von Opernlegende Luciano Pavarotti verglich: „Wenn man mit solcher Hingabe schreibt, möchte man keine störende Zwischenrufe haben.“
Rices Rezension wurde wenig später von amazon.com gelöscht. Auf ihrer Homepage bemerkt Rice, dass sie sich immer noch von der vermeintlich „uninformierten Kritik“ verletzt fühlt und ihren Anhängern für die „treue Hilfe“ während dieser Zeit dankt.), welche in meinen Augen arg hochnäsig ist und ein negatives Licht auf Rice wirft, aber dazu soll sich jeder selbst seine Meinung bilden. Das Buch an sich ist jedenfalls durchaus lesenswert.
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Goldmann TB (11. Februar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442464838
ISBN-13: 978-3442464838
Originaltitel: Blood Canticle
Kurzbeschreibung:
Das fulminante Finale der legendären „Chronik der Vampire“
„Ich will ein Heiliger sein“, mit diesen überraschenden Worten beginnt Lestat, der sündige, ungestüme Fürst der Finsternis, sein „Hohelied des Blutes“. Seine Geschichte führt zur Blackwood Farm und zu Quinn Blackwood, der leidenschaftlich in die blutjunge Hexe Mona Mayfair verliebt ist. Doch nachdem er zum Vampir wurde, hatte Quinn sich geschworen, Mona nie wieder zu sehen. Nun allerdings kommt Mona zu ihm, um zu sterben. Lestat bietet Quinn seine Hilfe an und findet sich schon bald selbst in den Fängen der Liebe …
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Ich habe Hohelied des Blutes nur im Englischen Original gelesen und ich muss sagen, ich fand es ein wenig melodramatisch, aber doch irgendwie ein gelungenes Ende für die Chronik der Vampire. Lestat erzählt die Geschichte von Mona Mayfair, welche im Sterben liegt. Sie und Rowan Mayfair, welche die Führerin der Familie Mayfair, erzählen Lestat von der Plage, welche die Familie Mayfair schon seit Generationen heimsucht, die Taltos(Wieder einmal eine Verknüpfung von den Vampirchroniken und der Mayfairhexentrilogie).
Lestat macht Mona zum Vampir, da diese seinen Weggefährten Tarquin Blackwood liebt und damit dieser immer Monas Gedanken hören kann, wenn sie ein Vampir ist.
Mona ist von Anfang an sehr mächtig und muss lernen mit ihren Kräften umzugehen, weswegen sie schließlich gemeinsam mit Tarquin und Khaymann zu Maharet und Mekare geht.
Doch zuvor suchen sie Monas Taltos-Kind und dieses und 'seine' Familie ziehen zu den Mayfairhexen.
Am Ende bittet Rowan Mayfair Lestat sie zum Vampir zu machen, aber Lestat lehnt ab, da die Familie Mayfair sie braucht.
Dieses letzte Buch aus den Chroniken ist wie immer ein wenig melodramatisch und stellenweise nervt das 'Gejammer' der Charaktere ein wenig, deswegen würde ich drei von fünf Punkten vergeben. Es bildet einen gelungenes Ende zu der Geschichte der Vampire und auch der Hexen, die beide auf ihre Art und Weise ausgereizt sind.
Die Presse und auch Amazon.com haben das Buch halbwegs zerrissen
(Zitat von Wikipedia: Das Buch wurde von der New York Times als „melodramatisch“ und für sein unoriginelles Ende kritisiert. Entertainment Weekly gab dem Buch die Note „D“ (äquivalent mit einer „Vier“ im deutschen Notensystem) und kritisierte die „unfreiwillig komischen“, an Selbstparodie grenzenden Charaktere. Auf amazon.com wurde das Buch mit einer Punktzahl von drei aus fünf Sternen bewertet, wobei die Zahl und Intensität der Negativkritiken Rice schockierten.), was Rice dazu bewogen hat, eine eigene Rezension auf Amazon.com zu schreiben (Zitat von Wikipedia:
Rice reagierte wütend auf die Negativkritiken. Sie schrieb selbst eine 1.200 Wörter lange Rezension, in der sie sich selbst 5-Sterne vergab und den Kritikern vorwarf, amazon.com als „öffentliches Urinal für Lügen“ zu missbrauchen. Den Vorwurf, ihr Werke nicht lektorieren lassen zu wollen, wies sie zurück, indem sie ihr Schreiben als ohnehin hochklassig ansah und ihre literarischen Künste mit der Sangeskunst von Opernlegende Luciano Pavarotti verglich: „Wenn man mit solcher Hingabe schreibt, möchte man keine störende Zwischenrufe haben.“
Rices Rezension wurde wenig später von amazon.com gelöscht. Auf ihrer Homepage bemerkt Rice, dass sie sich immer noch von der vermeintlich „uninformierten Kritik“ verletzt fühlt und ihren Anhängern für die „treue Hilfe“ während dieser Zeit dankt.), welche in meinen Augen arg hochnäsig ist und ein negatives Licht auf Rice wirft, aber dazu soll sich jeder selbst seine Meinung bilden. Das Buch an sich ist jedenfalls durchaus lesenswert.
Freitag, 28. Dezember 2012
[Kurzrezension] Blackwood Farm
Titel: Blackwood Farm
Autor: Anne Rice
Gebundene Ausgabe: 671 Seiten
Verlag: Hoffmann und Campe (Februar 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3455062679
ISBN-13: 978-3455062670
Kurzbeschreibung:
Die Blackwood Farm, ein prächtiges Anwesen in den Sümpfen vor New Orleans, ist für ihren Besitzer ein Ort der Qualen. Denn seit seiner Geburt wird Quinn Blackwood von einem unsichtbaren Doppelgänger geplagt. Als der Adlige zum Vampir wird, verschlimmert sich alles noch, denn jeder Tropfen Blut stärkt auch seinen Quälgeist. Erlösung vom bösartigen Doppelgänger kann wohl nur der legendäre Vampir Lestat bringen. Der hat eigentlich geschworen, nie einen anderen Bluttrinker nach New Orleans zu lassen.
Doch vielleicht kann Quinn ihn gnädig stimmen ...
Quelle: Amazon
Inhalt:
Meine Meinung:
Auch in diesem Buch werden die Geschichten der Mayfair-Hexen und die der Vampirchroniken mit einander verwoben und ich muss sagen, dass mir das ganze besser gefällt. Die Geschichte ist spannend, wenn auch stellenweise ein wenig langatmig und verworren, aber schlussendlich klärt sich alles auf und der Leser erfährt, wer dieser ominöse Geist wirklich ist. Es ist in meinen Augen ein solider Anne Rice Roman, wo sich alles um Blut, Geister und Sex dreht.
Also für die Fans der Vampirchroniken ein Muss und für alle anderen durchaus ein schönes Leseerlebnis.
Autor: Anne Rice
Gebundene Ausgabe: 671 Seiten
Verlag: Hoffmann und Campe (Februar 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3455062679
ISBN-13: 978-3455062670
Kurzbeschreibung:
Die Blackwood Farm, ein prächtiges Anwesen in den Sümpfen vor New Orleans, ist für ihren Besitzer ein Ort der Qualen. Denn seit seiner Geburt wird Quinn Blackwood von einem unsichtbaren Doppelgänger geplagt. Als der Adlige zum Vampir wird, verschlimmert sich alles noch, denn jeder Tropfen Blut stärkt auch seinen Quälgeist. Erlösung vom bösartigen Doppelgänger kann wohl nur der legendäre Vampir Lestat bringen. Der hat eigentlich geschworen, nie einen anderen Bluttrinker nach New Orleans zu lassen.
Doch vielleicht kann Quinn ihn gnädig stimmen ...
Quelle: Amazon
Inhalt:
Der junge Vampir Tarquin (kurz Quinn) Anthony Blackwood dringt in das Haus des Vampirs Lestat de Liouncourt in New Orleans ein, um ihn bei der Vernichtung eines Geistes, der von Quinn nur Goblin genannt wird, um Hilfe zu bitten. Goblin, was Kobold
bedeutet, war für Quinn seit seiner frühsten Kindheit ein Freund und
ständiger Wegbegleiter, der äußerlich seine Gestalt angenommen hatte.
Jedoch nach der Umwandlung in einen Vampir hatte Goblin ihn wiederholt angegriffen, um Blut aus ihm zu saugen.
In Lestats Wohnung, die sich in der Rue Royale im French Quarter von
New Orleans befindet, trifft Quinn auf seinen Bekannten Sterling Oliver,
welcher der Geheimorganisation der Talamasca angehört, und trinkt
unkontrolliert von ihm bis Lestat eingreift.
Lestat hegt bald Sympathien für den jungen Vampir und begleitet ihn
auf sein Anwesen Blackwood Manor, das sich nördlich von New Orleans in
der Nähe des Lake Pontchartrain befindet.
Nach der Bekanntschaft mit Tante Queen, die leidenschaftlich Kameen
sammelt, hört sich Lestat nun Quinns Lebens- und auch Leidensgeschichte
an, um die Problematik mit dem Geist Goblin besser zu verstehen. Quinn
erzählt hierbei von seiner frühen Kindheit, Jugend, seiner Familie, von
der Entdeckung einer verborgenen Einsiedelei im Sumpf
sowie seiner ersten Liebe zu der Hexe Mona Mayfair, die ebenfalls
Geister sehen kann, seinen wachsenden Problemen mit Goblin und
schließlich von seiner Umwandlung in einen Vampir durch die aus
römischer Zeit stammende Petronia, einem Hermaphrodit.
Nach dem Tod von Tante Queen, der von Goblin verursacht wurde,
sichert Lestat nun Quinn seine Unterstützung zu und bezieht dafür
Merrick Mayfair, einem Vampir mit zauberischen Kräften, ein, die
mithilfe von Quinns Mutter die Herkunft von Goblin lüftet. Denn Goblin
ist der Geist von Quinns im Säuglingsalter verstorbenen Zwillingsbruder
Garwain, dessen Seele noch erdgebunden ist.
Mithilfe von Merrick, die den Leichnam des toten Zwillings für das Ritual der Austreibung an sich genommen hat, wird Goblin exorziert.
Jedoch begibt sich Merrick danach zusammen mit Garwains Leichnam in die
Flammen. Im Anschluss daran erscheint die todkranke Mona auf Blackwood
Manor und will vom Lestat zum Vampir verwandelt werden.
Quelle: WikipediaMeine Meinung:
Auch in diesem Buch werden die Geschichten der Mayfair-Hexen und die der Vampirchroniken mit einander verwoben und ich muss sagen, dass mir das ganze besser gefällt. Die Geschichte ist spannend, wenn auch stellenweise ein wenig langatmig und verworren, aber schlussendlich klärt sich alles auf und der Leser erfährt, wer dieser ominöse Geist wirklich ist. Es ist in meinen Augen ein solider Anne Rice Roman, wo sich alles um Blut, Geister und Sex dreht.
Also für die Fans der Vampirchroniken ein Muss und für alle anderen durchaus ein schönes Leseerlebnis.
Mittwoch, 26. Dezember 2012
[Rezension] Blut und Gold
Titel: Blut und Gold
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. Januar 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442459990
ISBN-13: 978-3442459995
Originaltitel: Blood and Gold (Vampire Chronicles)
Kurzbeschreibung:
Über zweitausend Jahre ist der Vampir Marius alt, als er seine Lebensgeschichte erzählt – eine faszinierende Reise durch die Menschheitsgeschichte, die von Ägypten ins Byzantinische Reich, durch das Mittelalter und die Renaissance bis in die heutige Zeit führt. Aber was Marius auch erlebt, nichts kann die Erinnerung an seine große Liebe Pandora auslöschen. Als er sie endlich findet, glaubt sich Marius am Ziel seiner Träume. Doch Pandora leidet an einer rätselhaften Krankheit …
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Marius de Romanus, ein römischer Edelmann, wird zur Zeit des Augustus von Druiden entführt, um ihn dem Gott der Eiche zu opfern. Dieser Gott ist ein Vampir und anstatt Marius zu töten, wandelt dieser ihn in einen Vampir um und befiehlt ihm nach Ägypten zu gehen, um nach Akasha und Enkil zusehen. Marius bringt sie nach Rom und seitdem ist er ihr Beschützer. Gemeinsam mit Pandora, die er zum Vampir macht, lebt er in Antiochia, bis sie ihn nach einem Streit verlässt.
Kurz darauf trifft er auf Avicus(Einen anderen Gott der Eiche) und Mael(Einen der Druiden, der ihn entführt hat und der nun auch ein Vampir ist) und mit den beiden lebt er einige Zeit zusammen.
Dann kommt eine Zeit in der Marius um Schatten von Akasha und Enkil schläft und erst zur Zeit der Renaissance wieder zu neuem Leben erwacht. Hier wird er Maler und ermöglicht es vielen Jungen eine Ausbildung zu machen. Auch trifft er auf Armand, den er vor dem Bordell rettet und welchen er zu einem Vampir macht, nachdem dieser nach einem Duell mit Lord Harlech tödlich vergiftet wurde.
Kurz darauf wird Marius’ Palazzo von einer Gruppe von Vampiren, die sich Kinder der Finsternis nennen und im Auftrag Santinos handeln, in Brand gesteckt, wobei Marius schwer verbrannt und Amadeo verschleppt wird.
Mithilfe von Bianca Solderini, die Marius zu einem Vampir macht, gelingt es ihm, allmähliche seine Kräfte wiederzuerlangen. Beide begeben sich in die Alpen, wo Marius Jene, die bewahrt werden müssen versteckt hat, und bleiben dort mehr als ein Jahrhundert.
Marius erfährt, dass Pandora lebt und quer durch Europa reist, wobei Dresden das Zentrum ihrer Reisen darstellt. Hier erwirbt Marius ein Haus und trifft nach einiger Zeit auf Pandora, die aber ein gemeinsames Leben mit ihm und Bianca ablehnt. Daraufhin verlässt Bianca nun Marius und dieser begibt sich mit Jenen, die bewahrt werden müssen auf eine Insel in der Ägäis, wo er nachträglich einen Brief von Pandora entdeckt.
Im Dschungel Südamerikas treffen nun Marius, Thorne, Amadeo (der jetzt Armand heißt), Santino, Maharet, Mekare und Pandora zusammen, wobei Marius Gerechtigkeit für Santinos Taten verlangt, was Maharet jedoch ablehnt. Daraufhin tötet jedoch Thorne den schwächeren Santino und muss als Buße dafür der blinden Maharet seine Augen geben.
Marius erzählt uns aus der Ich-Perspektive von seinem menschlichen Leben und dann auch von seinem vampirischen. Ich persönlich finde es interessant einen Einblick in Marius Leben zu gewinnen, auch wenn einige Aspekte schon aus Der Fürst der Finsternis und Armand der Vampir bekannt sind, so wird hier nun auch Marius' Sicht der Dinge dargestellt.
Marius, der vor unserer Zeitrechnung im Römischen Reich geboren wurde, beschreibt anfangs die historische Entwicklung des römischen Imperiums und besonders die Entwicklung der Stadt Rom seit der Zeit des Kaisers Augustus. Hierbei wird auch die Ausbreitung, die theologischen Zwistigkeiten und der Sieg des Christentums aus der Sicht eines altrömisch und traditionell geprägten Römers geschildert. Auch der Niedergang Roms, verursacht durch die Völkerwanderung und das sich verändernde Gefüge der territorialen Grenzen, sowie der kulturelle und machtpolitische Aufstieg Konstantinopels werden in die Erzählung eingearbeitet.
Neben diesen antiken historischen Bezügen berichtet Marius ebenfalls von der gesamteuropäischen Pest im Mittelalter und der darauffolgenden Neuzeit. Hier werden u.a. die Erfindung des Buchdrucks, die Renaissance mit ihren wiederentdeckten klassischen Vorstellungen und die Entwicklung der Malerei beschrieben. Ein anderes für Europa prägendes Ereignis, die Reformation, wird jedoch von der Katholikin Rice durch den Mönch in den Alpen negativ bewertet.
In meinen Augen ist Blut und Gold, welches zu den Chroniken der Vampire gehört, eines der schönsten Werke von Anne Rice. Es lässt sich flüssig lesen und führt uns von der Antike bis in die Gegenwart. Ich würde dieses Buch jederzeit wieder lesen und gebe ihm daher 4 von 5 möglichen Punkten.
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. Januar 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442459990
ISBN-13: 978-3442459995
Originaltitel: Blood and Gold (Vampire Chronicles)
Kurzbeschreibung:
Über zweitausend Jahre ist der Vampir Marius alt, als er seine Lebensgeschichte erzählt – eine faszinierende Reise durch die Menschheitsgeschichte, die von Ägypten ins Byzantinische Reich, durch das Mittelalter und die Renaissance bis in die heutige Zeit führt. Aber was Marius auch erlebt, nichts kann die Erinnerung an seine große Liebe Pandora auslöschen. Als er sie endlich findet, glaubt sich Marius am Ziel seiner Träume. Doch Pandora leidet an einer rätselhaften Krankheit …
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Marius de Romanus, ein römischer Edelmann, wird zur Zeit des Augustus von Druiden entführt, um ihn dem Gott der Eiche zu opfern. Dieser Gott ist ein Vampir und anstatt Marius zu töten, wandelt dieser ihn in einen Vampir um und befiehlt ihm nach Ägypten zu gehen, um nach Akasha und Enkil zusehen. Marius bringt sie nach Rom und seitdem ist er ihr Beschützer. Gemeinsam mit Pandora, die er zum Vampir macht, lebt er in Antiochia, bis sie ihn nach einem Streit verlässt.
Kurz darauf trifft er auf Avicus(Einen anderen Gott der Eiche) und Mael(Einen der Druiden, der ihn entführt hat und der nun auch ein Vampir ist) und mit den beiden lebt er einige Zeit zusammen.
Dann kommt eine Zeit in der Marius um Schatten von Akasha und Enkil schläft und erst zur Zeit der Renaissance wieder zu neuem Leben erwacht. Hier wird er Maler und ermöglicht es vielen Jungen eine Ausbildung zu machen. Auch trifft er auf Armand, den er vor dem Bordell rettet und welchen er zu einem Vampir macht, nachdem dieser nach einem Duell mit Lord Harlech tödlich vergiftet wurde.
Kurz darauf wird Marius’ Palazzo von einer Gruppe von Vampiren, die sich Kinder der Finsternis nennen und im Auftrag Santinos handeln, in Brand gesteckt, wobei Marius schwer verbrannt und Amadeo verschleppt wird.
Mithilfe von Bianca Solderini, die Marius zu einem Vampir macht, gelingt es ihm, allmähliche seine Kräfte wiederzuerlangen. Beide begeben sich in die Alpen, wo Marius Jene, die bewahrt werden müssen versteckt hat, und bleiben dort mehr als ein Jahrhundert.
Marius erfährt, dass Pandora lebt und quer durch Europa reist, wobei Dresden das Zentrum ihrer Reisen darstellt. Hier erwirbt Marius ein Haus und trifft nach einiger Zeit auf Pandora, die aber ein gemeinsames Leben mit ihm und Bianca ablehnt. Daraufhin verlässt Bianca nun Marius und dieser begibt sich mit Jenen, die bewahrt werden müssen auf eine Insel in der Ägäis, wo er nachträglich einen Brief von Pandora entdeckt.
Im Dschungel Südamerikas treffen nun Marius, Thorne, Amadeo (der jetzt Armand heißt), Santino, Maharet, Mekare und Pandora zusammen, wobei Marius Gerechtigkeit für Santinos Taten verlangt, was Maharet jedoch ablehnt. Daraufhin tötet jedoch Thorne den schwächeren Santino und muss als Buße dafür der blinden Maharet seine Augen geben.
Marius erzählt uns aus der Ich-Perspektive von seinem menschlichen Leben und dann auch von seinem vampirischen. Ich persönlich finde es interessant einen Einblick in Marius Leben zu gewinnen, auch wenn einige Aspekte schon aus Der Fürst der Finsternis und Armand der Vampir bekannt sind, so wird hier nun auch Marius' Sicht der Dinge dargestellt.
Marius, der vor unserer Zeitrechnung im Römischen Reich geboren wurde, beschreibt anfangs die historische Entwicklung des römischen Imperiums und besonders die Entwicklung der Stadt Rom seit der Zeit des Kaisers Augustus. Hierbei wird auch die Ausbreitung, die theologischen Zwistigkeiten und der Sieg des Christentums aus der Sicht eines altrömisch und traditionell geprägten Römers geschildert. Auch der Niedergang Roms, verursacht durch die Völkerwanderung und das sich verändernde Gefüge der territorialen Grenzen, sowie der kulturelle und machtpolitische Aufstieg Konstantinopels werden in die Erzählung eingearbeitet.
Neben diesen antiken historischen Bezügen berichtet Marius ebenfalls von der gesamteuropäischen Pest im Mittelalter und der darauffolgenden Neuzeit. Hier werden u.a. die Erfindung des Buchdrucks, die Renaissance mit ihren wiederentdeckten klassischen Vorstellungen und die Entwicklung der Malerei beschrieben. Ein anderes für Europa prägendes Ereignis, die Reformation, wird jedoch von der Katholikin Rice durch den Mönch in den Alpen negativ bewertet.
In meinen Augen ist Blut und Gold, welches zu den Chroniken der Vampire gehört, eines der schönsten Werke von Anne Rice. Es lässt sich flüssig lesen und führt uns von der Antike bis in die Gegenwart. Ich würde dieses Buch jederzeit wieder lesen und gebe ihm daher 4 von 5 möglichen Punkten.
Dienstag, 25. Dezember 2012
[Kurzrezension] Merrick oder Die Schuld des Vampirs
Titel: Merrick oder Die Schuld des Vampirs
Autor: Anne Rice
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Hoffmann und Campe (11. März 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3455062644
ISBN-13: 978-3455062649
Originaltitel: Merrick
Kurzbeschreibung:
Der Vampir Louis leidet an einer schweren Schuld - er glaubt sich schuldig am Tod der kleinen Claudia. Obwohl ihn sein Freund David Talbot ausdrücklich warnt, will Louis sich von der Schuld reinwaschen und dazu die Hilfe der ebenso mächtigen wie betörenden Mayfair-Hexe Merrick in Anspruch nehmen - für eine gefährliche Beschwörung. 'Das Blut der Verführung' (früher u.d.T.: Merrick) gehört zur 'Chronik der Vampire' und erscheint nun in einer Neuausstattung.
Quelle: Amazon
Inhaltsangabe:
Der Vampir David Talbot, ehemals Generaloberst der Geheimorganisation Talamasca, tritt an die Hexe Merrick Marie Louise Mayfair heran, um sie zu bitten, für den Vampir Louis de Ponte du Lac den Geist des im 19. Jahrhundert ermoderten Vampir-Kindes Claudia zu rufen.
Hierbei berichtet David, wie Merrick als junges Mädchen nach dem Tod der Großen Nananne im Ordenshaus der Talamasca in Oak Haven (am Rande von New Orleans) von Aaron Lightner aufgenommen wurde sowie über ihre Fähigkeiten als Hexe. Auch Merricks erste Reise nach Guatemala, die sie zusammen mit ihrer Mutter Cold Sandra, ihrem Stiefvater Matthew Kemp und ihrer Schwester Honey in the Sunshine unternommen und wie sie dabei mittelamerikanische Artefakte gefunden hatte, wird thematisiert. Als junge Frau wiederholt sie mit David diese Expedition, während der sie eine antike Jade-Maske finden und intim werden.
Nachdem Merrick ihre Hilfe bei der Beschwörung von Claudia zugesichert hat, trifft sie sich mit David und Louis in dem Haus der Großen Nananne in einem heruntergekommenen Stadtteil New Orleans, wo Louis in eine starke Zuneigung zu Merrick verfällt. Ihr gelingt es mithilfe von persönlichen Gegenständen des Vampir-Kindes Claudia ihren Geist zu rufen, der jedoch Louis verletzt und ihm schwere Vorwürfe macht.
Nach einigen Tagen treffen David, Merrick und Louis wieder zusammen; jedoch hatte Louis daraufhin Merrick in einen Vampir verwandelt und sich selbst der Sonne ausgesetzt, die ihn jedoch nicht getötet hat. Durch die Hilfe von Lestat de Lioncourt, der aus seinem leblosen und komatösen Zustand erwacht war, gelingt es ihnen, Louis wieder zu heilen. Danach gesteht Merrick, sowohl Louis als auch David mit einem Bindezauber belegt zu haben, um ein Vampir zu werden. Danach erhalten sie einen Brief der Talamasca, die nun ihre passive Haltung aufgibt und Lestat offen bedroht, woraufhin dieser widerwillig mit David und Merrick New Orleans verlässt.
Quelle: Wikipedia
Meine Meinung:
Mir persönlich gefällt Merrick gut. Das Buch ist leicht zu lesen und auch der Inhalt ist interessant. David Talbot erzählt die Geschichte aus seiner Sicht und beleuchtet dabei ganz nebenbei das Leben von Merrick Mayfair, wodurch dieses Buch eine Verbindung zu Anne Rice's Trilogie Die Mayfair-Hexen darstellt und die Welten ihrer Hexen und ihrer Vampire ein wenig miteinander verschmelzen lässt. Auf einer Skala von 1 bis 5 bekommt dieses Buch eine 4, weil es in meinen Augen ein wahres Lesevergnügen darstellt.
Autor: Anne Rice
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Hoffmann und Campe (11. März 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3455062644
ISBN-13: 978-3455062649
Originaltitel: Merrick
Kurzbeschreibung:
Der Vampir Louis leidet an einer schweren Schuld - er glaubt sich schuldig am Tod der kleinen Claudia. Obwohl ihn sein Freund David Talbot ausdrücklich warnt, will Louis sich von der Schuld reinwaschen und dazu die Hilfe der ebenso mächtigen wie betörenden Mayfair-Hexe Merrick in Anspruch nehmen - für eine gefährliche Beschwörung. 'Das Blut der Verführung' (früher u.d.T.: Merrick) gehört zur 'Chronik der Vampire' und erscheint nun in einer Neuausstattung.
Quelle: Amazon
Inhaltsangabe:
Der Vampir David Talbot, ehemals Generaloberst der Geheimorganisation Talamasca, tritt an die Hexe Merrick Marie Louise Mayfair heran, um sie zu bitten, für den Vampir Louis de Ponte du Lac den Geist des im 19. Jahrhundert ermoderten Vampir-Kindes Claudia zu rufen.
Hierbei berichtet David, wie Merrick als junges Mädchen nach dem Tod der Großen Nananne im Ordenshaus der Talamasca in Oak Haven (am Rande von New Orleans) von Aaron Lightner aufgenommen wurde sowie über ihre Fähigkeiten als Hexe. Auch Merricks erste Reise nach Guatemala, die sie zusammen mit ihrer Mutter Cold Sandra, ihrem Stiefvater Matthew Kemp und ihrer Schwester Honey in the Sunshine unternommen und wie sie dabei mittelamerikanische Artefakte gefunden hatte, wird thematisiert. Als junge Frau wiederholt sie mit David diese Expedition, während der sie eine antike Jade-Maske finden und intim werden.
Nachdem Merrick ihre Hilfe bei der Beschwörung von Claudia zugesichert hat, trifft sie sich mit David und Louis in dem Haus der Großen Nananne in einem heruntergekommenen Stadtteil New Orleans, wo Louis in eine starke Zuneigung zu Merrick verfällt. Ihr gelingt es mithilfe von persönlichen Gegenständen des Vampir-Kindes Claudia ihren Geist zu rufen, der jedoch Louis verletzt und ihm schwere Vorwürfe macht.
Nach einigen Tagen treffen David, Merrick und Louis wieder zusammen; jedoch hatte Louis daraufhin Merrick in einen Vampir verwandelt und sich selbst der Sonne ausgesetzt, die ihn jedoch nicht getötet hat. Durch die Hilfe von Lestat de Lioncourt, der aus seinem leblosen und komatösen Zustand erwacht war, gelingt es ihnen, Louis wieder zu heilen. Danach gesteht Merrick, sowohl Louis als auch David mit einem Bindezauber belegt zu haben, um ein Vampir zu werden. Danach erhalten sie einen Brief der Talamasca, die nun ihre passive Haltung aufgibt und Lestat offen bedroht, woraufhin dieser widerwillig mit David und Merrick New Orleans verlässt.
Quelle: Wikipedia
Meine Meinung:
Mir persönlich gefällt Merrick gut. Das Buch ist leicht zu lesen und auch der Inhalt ist interessant. David Talbot erzählt die Geschichte aus seiner Sicht und beleuchtet dabei ganz nebenbei das Leben von Merrick Mayfair, wodurch dieses Buch eine Verbindung zu Anne Rice's Trilogie Die Mayfair-Hexen darstellt und die Welten ihrer Hexen und ihrer Vampire ein wenig miteinander verschmelzen lässt. Auf einer Skala von 1 bis 5 bekommt dieses Buch eine 4, weil es in meinen Augen ein wahres Lesevergnügen darstellt.
Montag, 24. Dezember 2012
[Kurzrezension] Armand der Vampir
Titel: Armand der Vampir
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 4., Aufl. (20. Februar 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596156262
ISBN-13: 978-3596156269
Kurzbeschreibung:
Vampire von überall her versammeln sich in New Orleans, wo der Vampir Lestat de Liouncourt leblos und wie im Koma auf dem Boden der Kapelle im St.-Elisabeth-Konvent liegt. David Talbot nutzt das Zusammentreffen und bittet Armand, ihm seine Lebensgeschichte zu erzählen.
Dieser wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts in Kiew als Andrei geboren und wurde Ikonen-Maler in einem Höhlenkloster. Von Tataren in der Steppe Russlands gefangen genommen, kommt er als Sklave zunächst nach Konstantinopel und dann nach Venedig, wo ihn der Vampir Marius de Romanus aufnimmt, ihm den Namen Amadeo (Von Gott geliebt) gibt und in seinem Palazzo aufnimmt. Zwischen beiden entwickelt sich eine intime und sexuelle Beziehung wie auch zu der wohlhabenden Bianca Solderini. Jedoch wird Armand, nun herangereift zu einem jungen Mann, von dem Engländer Lord Harlech in einem Duell durch die vergiftete Klinge tödlich verwundet, woraufhin Marius ihn zu einem Vampir macht. Zusammen reisen Amadeo und Marius nach Kiew, wo Amadeo seine Eltern wiedersieht. Kurz darauf wird Marius’ Palazzo von einer Gruppe von Vampiren, die sich Kinder der Finsternis nennen, in Brand gesteckt, Marius schwer verbrannt und Amadeo nach Rom gebracht, wo ihn Santino überredet, dem Orden beizutreten und den Namen Armand annimmt. In Paris baut er nun einen neuen Orden auf und lebt in den Katakomben unter dem Pariser Friedhof Les Innocents, bis Lestat im 18. Jahrhundert den Orden zerstört, woraufhin er das Théâtre des Vampires gründet. Nachdem Lestat im 20. Jahrhundert von seiner Reise mit der Gestalt Memnoch zurückkehrt und das Schweißtuch der Veronika offenbart, setzt sich Armand der Sonne aus und wird schwer verbrannt. Mithilfe der Menschen Benji und Sybelle wird Armand wieder völlig geheilt und bringt sie zu den anderen Vampiren.
Nachdem Armand seine Geschichte beendet hat, begibt er sich zu Marius Haus, wo dieser Benji und Sybelle zu Vampiren gemacht hat. Als Sybelle Beethovens Appassionata auf dem Klavier spielt, erscheint nun Lestat bei ihnen.
Quelle: Wikipedia
Meine Meinung:
Rice erzählt in diesem Werk die Geschichte von Armand. Wir als Leser bekommen in diesem Buch aus Armands Sicht erzählt, wie er als Mensch gelebt hat und schließlich ein Vampir wurde und wie er als Vampir gelebt hat, wie er auf Lestat traf und schließlich auf Louis. Armand ist ein erstaunlich gläubiger Vampir und auch hier kommen wieder viele christliche Motive zum Einsatz, wobei sie in meinen Augen hier viel besser in die Geschichte integriert wurden.
Ich mag dieses Werk von Rice mehr als die beiden Vorgänger in den Chroniken der Vampire und gebe ihm daher 4 von 5 möglichen Punkten.
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 4., Aufl. (20. Februar 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596156262
ISBN-13: 978-3596156269
Kurzbeschreibung:
Vampire von überall her versammeln sich in New Orleans, wo der Vampir Lestat de Liouncourt leblos und wie im Koma auf dem Boden der Kapelle im St.-Elisabeth-Konvent liegt. David Talbot nutzt das Zusammentreffen und bittet Armand, ihm seine Lebensgeschichte zu erzählen.
Dieser wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts in Kiew als Andrei geboren und wurde Ikonen-Maler in einem Höhlenkloster. Von Tataren in der Steppe Russlands gefangen genommen, kommt er als Sklave zunächst nach Konstantinopel und dann nach Venedig, wo ihn der Vampir Marius de Romanus aufnimmt, ihm den Namen Amadeo (Von Gott geliebt) gibt und in seinem Palazzo aufnimmt. Zwischen beiden entwickelt sich eine intime und sexuelle Beziehung wie auch zu der wohlhabenden Bianca Solderini. Jedoch wird Armand, nun herangereift zu einem jungen Mann, von dem Engländer Lord Harlech in einem Duell durch die vergiftete Klinge tödlich verwundet, woraufhin Marius ihn zu einem Vampir macht. Zusammen reisen Amadeo und Marius nach Kiew, wo Amadeo seine Eltern wiedersieht. Kurz darauf wird Marius’ Palazzo von einer Gruppe von Vampiren, die sich Kinder der Finsternis nennen, in Brand gesteckt, Marius schwer verbrannt und Amadeo nach Rom gebracht, wo ihn Santino überredet, dem Orden beizutreten und den Namen Armand annimmt. In Paris baut er nun einen neuen Orden auf und lebt in den Katakomben unter dem Pariser Friedhof Les Innocents, bis Lestat im 18. Jahrhundert den Orden zerstört, woraufhin er das Théâtre des Vampires gründet. Nachdem Lestat im 20. Jahrhundert von seiner Reise mit der Gestalt Memnoch zurückkehrt und das Schweißtuch der Veronika offenbart, setzt sich Armand der Sonne aus und wird schwer verbrannt. Mithilfe der Menschen Benji und Sybelle wird Armand wieder völlig geheilt und bringt sie zu den anderen Vampiren.
Nachdem Armand seine Geschichte beendet hat, begibt er sich zu Marius Haus, wo dieser Benji und Sybelle zu Vampiren gemacht hat. Als Sybelle Beethovens Appassionata auf dem Klavier spielt, erscheint nun Lestat bei ihnen.
Quelle: Wikipedia
Meine Meinung:
Rice erzählt in diesem Werk die Geschichte von Armand. Wir als Leser bekommen in diesem Buch aus Armands Sicht erzählt, wie er als Mensch gelebt hat und schließlich ein Vampir wurde und wie er als Vampir gelebt hat, wie er auf Lestat traf und schließlich auf Louis. Armand ist ein erstaunlich gläubiger Vampir und auch hier kommen wieder viele christliche Motive zum Einsatz, wobei sie in meinen Augen hier viel besser in die Geschichte integriert wurden.
Ich mag dieses Werk von Rice mehr als die beiden Vorgänger in den Chroniken der Vampire und gebe ihm daher 4 von 5 möglichen Punkten.
Sonntag, 23. Dezember 2012
[Rezension] Memnoch der Teufel
Titel: Memnoch der Teufel
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (1. Januar 2000)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344244196X
ISBN-13: 978-3442441969
Kurzbeschreibung:
Blut ist Lestats Leidenschaft.
Seit der berühmte Vampir jedoch die fromme Dora kennt, ist alles anders: Er will nicht ihr Blut, sondern ihre Liebe. Aber andere Versuchungen lauern im verschneiten New York des 20. Jahrhunderts: Der hinterlistige Memnoch kommt ihm in die Quere, der Teufel höchstpersönlich.
Und der verspricht Lestat Himmel und Hölle und bittet ihn, die Welt vor Gott zu retten. Lestat muß sich entscheiden, welchem Herren er künftig dienen will.
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Nachdem er den Drogenhändler und Kunstsammler Roger, den er schon eine Weile verfolgt hatte, getötet hat, erscheint Lestat dessen Geist und bittet ihn, sich um seine Tochter, die Fernsehpredigerin Dora zu kümmern.
Zur selben Zeit jedoch verspürt Lestat die Präsenz einer starken Kraft, die sich ihm wiederholt nähert. Es offenbart sich eine Gestalt, die sich Memnoch nennt und von sich behauptet, der Teufel zu sein. Memnoch zeigt Lestat Himmel und Hölle, sowie die Entstehung des Weltalls. Während er das tut, erklärt Memnoch ihm die biblische Geschichte aus seiner Sicht, wobei einige Widersprüche auftauchen. Außerdem betont er, nicht der Teufel im üblichen Sinne zu sein, sondern, dass seine Aufgabe in der Hölle darin bestände, die verloren Seelen in den Himmel hinaufzuführen. Genau diese Aufgabe bietet der Teufel nun auch Lestat an.
Während seiner Reise mit Memnoch erlebt Lestat die Passion Christi, darf vom Blut Jesu trinken und erhält das Schweißtuch der Veronika. Allerdings wendet sich Lestat von Memnoch ab und verliert auf der Flucht sein linkes Auge.
Lestat kehrt nach New York zurück und berichtet den Vampiren Armand und David Talbot sowie Dora von seinen Erlebnissen. Sowohl Dora als auch Armand sind von Lestats Geschichte und von dem mitgebrachten Schweißtuch der Veronika schwer berührt und Armand will wegen des göttlichen Blutes in seinen Adern von Lestat trinken. Dora jedoch entwendet das Tuch, um es der Welt zu offenbaren und begründet dadurch später eine neue christliche Bewegung, woraufhin Armand ihr nacheilt und sich der Sonne opfert.
Zurück in New Orleans erhält Lestat sein Auge durch Memnoch zurück und wird kurz darauf von Maharet, da er sich der Manipulation durch den Teufel bewusst wird, in einem Keller des St.-Elisabeth-Konvent gesperrt.
Nach vierzehn Tagen ist er wieder frei und wandert durch die Straßen New Orleans, wobei er den Leser bittet, seinen Worten zu glauben .
Lestat erzählt auch diese Geschichte wieder aus der Ich-Perspektive und man kann sich gut in ihn hineinversetzen, was bei Rice ja schon fast eine Grundvoraussetzung ist. Allerdings tauchen hier meiner Meinung nach viel zu viele Motive des Katholizismus auf, dem sich Rice zu dem Zeitpunkt der Buchentstehung vermehrt zugewandt hat und das passt in meinen Augen nicht mehr ganz so toll zu den früheren Bänden der Vampirchroniken. Natürlich ist auch dieser Teil von Lestats Geschichte faszinierend, aber dennoch finde ich, dass dieses plötzliche Auftauchen von Gott und dem Teufel einfach nicht in diese Buchreihe passt.
Daher bekommt auch dieses Buch nur 3 von 5 Punkten von mir.
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (1. Januar 2000)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344244196X
ISBN-13: 978-3442441969
Kurzbeschreibung:
Blut ist Lestats Leidenschaft.
Seit der berühmte Vampir jedoch die fromme Dora kennt, ist alles anders: Er will nicht ihr Blut, sondern ihre Liebe. Aber andere Versuchungen lauern im verschneiten New York des 20. Jahrhunderts: Der hinterlistige Memnoch kommt ihm in die Quere, der Teufel höchstpersönlich.
Und der verspricht Lestat Himmel und Hölle und bittet ihn, die Welt vor Gott zu retten. Lestat muß sich entscheiden, welchem Herren er künftig dienen will.
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Nachdem er den Drogenhändler und Kunstsammler Roger, den er schon eine Weile verfolgt hatte, getötet hat, erscheint Lestat dessen Geist und bittet ihn, sich um seine Tochter, die Fernsehpredigerin Dora zu kümmern.
Zur selben Zeit jedoch verspürt Lestat die Präsenz einer starken Kraft, die sich ihm wiederholt nähert. Es offenbart sich eine Gestalt, die sich Memnoch nennt und von sich behauptet, der Teufel zu sein. Memnoch zeigt Lestat Himmel und Hölle, sowie die Entstehung des Weltalls. Während er das tut, erklärt Memnoch ihm die biblische Geschichte aus seiner Sicht, wobei einige Widersprüche auftauchen. Außerdem betont er, nicht der Teufel im üblichen Sinne zu sein, sondern, dass seine Aufgabe in der Hölle darin bestände, die verloren Seelen in den Himmel hinaufzuführen. Genau diese Aufgabe bietet der Teufel nun auch Lestat an.
Während seiner Reise mit Memnoch erlebt Lestat die Passion Christi, darf vom Blut Jesu trinken und erhält das Schweißtuch der Veronika. Allerdings wendet sich Lestat von Memnoch ab und verliert auf der Flucht sein linkes Auge.
Lestat kehrt nach New York zurück und berichtet den Vampiren Armand und David Talbot sowie Dora von seinen Erlebnissen. Sowohl Dora als auch Armand sind von Lestats Geschichte und von dem mitgebrachten Schweißtuch der Veronika schwer berührt und Armand will wegen des göttlichen Blutes in seinen Adern von Lestat trinken. Dora jedoch entwendet das Tuch, um es der Welt zu offenbaren und begründet dadurch später eine neue christliche Bewegung, woraufhin Armand ihr nacheilt und sich der Sonne opfert.
Zurück in New Orleans erhält Lestat sein Auge durch Memnoch zurück und wird kurz darauf von Maharet, da er sich der Manipulation durch den Teufel bewusst wird, in einem Keller des St.-Elisabeth-Konvent gesperrt.
Nach vierzehn Tagen ist er wieder frei und wandert durch die Straßen New Orleans, wobei er den Leser bittet, seinen Worten zu glauben .
Lestat erzählt auch diese Geschichte wieder aus der Ich-Perspektive und man kann sich gut in ihn hineinversetzen, was bei Rice ja schon fast eine Grundvoraussetzung ist. Allerdings tauchen hier meiner Meinung nach viel zu viele Motive des Katholizismus auf, dem sich Rice zu dem Zeitpunkt der Buchentstehung vermehrt zugewandt hat und das passt in meinen Augen nicht mehr ganz so toll zu den früheren Bänden der Vampirchroniken. Natürlich ist auch dieser Teil von Lestats Geschichte faszinierend, aber dennoch finde ich, dass dieses plötzliche Auftauchen von Gott und dem Teufel einfach nicht in diese Buchreihe passt.
Daher bekommt auch dieses Buch nur 3 von 5 Punkten von mir.
Samstag, 22. Dezember 2012
[Rezension] Nachtmahr
Titel: Nachtmahr
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (1. August 1996)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442434009
ISBN-13: 978-3442434008
Kurzbeschreibung:
Seit über zweihundert Jahren ist er nun schon der Rebell unter den Vampiren, der unbestrittene König der Nacht: Lestat de Liancourt, eine Legende im Reich der Untoten wie der Lebenden. Doch Lestat sehnt sich danach, zu seiner vergessenen Existenz als gewöhnlicher Mensch zurückzukehren, und ergreift deshalb die Gelegenheit, für kurze Zeit seinen Körper mit dem eines Sterblichen zu tauschen. Als dieser nicht zurückkehrt, beginnt Lestats verzweifelte Suche nach dem 'Körperdieb'. Und die Zeit drängt, denn der Usurpator hat bereits eine blutige Spur quer durch die Vereinigten Staaten gezogen ...
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Lestat befindet sich zu Beginn des Romans in einer trübsinnigen Gemütslage: Er leidet unter seiner Existenz, den wiederkehrenden Albträumen von seiner verstorbenen „Vampir-Tochter“ Claudia und der allmählichen Auflösung der Vampir-Gemeinschaft . Nur zum greisen Generaloberen der Geheimorganisation Talamasca, David Talbot, unterhält er noch Kontakt, wobei er diesem wiederholt anbietet, ihm ebenfalls zum Vampir zu machen, was David allerdings kategorisch ablehnt. Getrieben von Einsamkeit und Melancholie begibt sich Lestat in die Wüste Gobi, um herauszufinden, ob er überhaupt noch sterben kann. Dieser Selbstmordversuch misslingt und so begibt sich der von der Sonne verbrannte Lestat wieder zu David Talbot.
Ein unbekannter Mann namens Raglan James nimmt Kontakt zu Lestat auf und bietet ihm an, für eine Woche seinen menschlichen Körper gegen den vampirischen von Lestat zu tauschen. Trotz der Einwände anderer Vampire und seines Freundes David lässt sich Lestat auf den Tausch ein. Wieder im Besitz eines menschlichen Körpers erforscht und genießt Lestat das Dasein als Mensch, das er seit über zweihundert Jahren vermisst hatte, und besichtigt Washington D. C. während des andauernden Winters, wobei er an einer schweren Lungenentzündung erkrankt. Nachdem Raglan James nicht erscheint, um, wie vereinbart, die Körper wieder zu tauschen, gelangt Lestat, dem wiederholt Claudia erscheint, in die Obhut der Nonne Gretchen, die ihn während der Genesung betreut.
Lestat sucht die Hilfe der anderen Vampiren. Allerdings verweigern ihm sowohl Marius de Romanus als auch Louis de Pointe du Lac jeglich Unterstützung, weswegen er sich nun an David wendet. Dieser berichtet ihm, dass der Körperdieb Raglan James ein ehemaliges Mitglied der Talamasca war und dass der für den Tausch bereitgestellte Körper ehemals einem Gefangenen einer psychiatrischen Anstalt gehört hatte. Aufgrund seines Leichtsinns und des ausschweifenden Lebensstils gelingt es Lestat und David, Raglan James auf dem Schiff Queen Elizabeth 2 ausfindig zu machen. Durch einen Trick kehrt Lestat in seinen Körper zurück und muss sich aufgrund der aufgehenden Sonne schnell in sein sicheres Versteck auf dem Schiff begeben. Jedoch am nächsten Abend sind sowohl der Körperdieb als auch David verschwunden.
Lestat findet David in Florida und ist überrascht, zu erfahren, dass sich sein Freund trotz früherer Beteuerungen in einen Vampir verwandeln will. Während der begonnen Umwandlung entdeckt Lestat aber, dass James während des Körpertausches auf dem Schiff nicht in den von ihm geraubten Körper zurückgekehrt war und stattdessen den von David übernommen hatte. Daraufhin versetzt Lestat dem Körperdieb einen tödlichen Schlag, wodurch für David eine Rückkehr in seinen alten Körper unmöglich wird.
Zurück in New Orleans versöhnt sich Lestat wieder mit Louis und beginnt, ihr altes Haus in der Rue Royale im French Quarter zu renovieren. An dieser Stelle wendet er sich direkt an den Leser und weist darauf hin, wer nun mit diesem Ende glücklich sei, sollte mit dem folgenden Kapitel nicht fortfahren.
Denn nun begibt sich Lestat nach Barbados, um David in seinem neuen Körper gewaltsam zu einem Vampir zu machen. Daraufhin verschwindet David und Lestat kehrt, nachdem die Suche nach seinem Zögling erfolglos blieb, in das nun fertiggestellte Haus in New Orleans zurück, wo er sowohl Louis als auch David vorfindet.
Nach einem klärenden Gespräch zwischen den dreien werden Pläne gemacht, nach Rio de Janeiro zu reisen.
Die gesamte Geschichte wird von Lestat aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch es der Autorin gelingt, dessen Ängste und Sorgen, sowie seine psychische Gemütslage, welche letztlich zu diesem halbherzigen Selbstmordversuch führt, ausdrucksstark darzustellen und gleichzeitig auch dem Körpertausch einen realen und beabsichtigten Hintergrund zu geben.
In meinen Augen ist das Buch nicht ganz so gelungen, wie die anderen Teile, aber das liegt daran, weil mich das Motiv des Körpertausches nicht so sehr anspricht. An und für sich ist es ein solides Werk, welches Rice's Stil entspricht und den vierten Teil der Chroniken der Vampire darstellt. Fans der Reihe sollten es gelesen haben und man kann es durchaus empfehlen, allerdings würde es bei mir auf einer Skala von 1 bis 5 'nur' 3 Punkte bekommen, aus oben genannten Gründen.
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (1. August 1996)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442434009
ISBN-13: 978-3442434008
Kurzbeschreibung:
Seit über zweihundert Jahren ist er nun schon der Rebell unter den Vampiren, der unbestrittene König der Nacht: Lestat de Liancourt, eine Legende im Reich der Untoten wie der Lebenden. Doch Lestat sehnt sich danach, zu seiner vergessenen Existenz als gewöhnlicher Mensch zurückzukehren, und ergreift deshalb die Gelegenheit, für kurze Zeit seinen Körper mit dem eines Sterblichen zu tauschen. Als dieser nicht zurückkehrt, beginnt Lestats verzweifelte Suche nach dem 'Körperdieb'. Und die Zeit drängt, denn der Usurpator hat bereits eine blutige Spur quer durch die Vereinigten Staaten gezogen ...
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Lestat befindet sich zu Beginn des Romans in einer trübsinnigen Gemütslage: Er leidet unter seiner Existenz, den wiederkehrenden Albträumen von seiner verstorbenen „Vampir-Tochter“ Claudia und der allmählichen Auflösung der Vampir-Gemeinschaft . Nur zum greisen Generaloberen der Geheimorganisation Talamasca, David Talbot, unterhält er noch Kontakt, wobei er diesem wiederholt anbietet, ihm ebenfalls zum Vampir zu machen, was David allerdings kategorisch ablehnt. Getrieben von Einsamkeit und Melancholie begibt sich Lestat in die Wüste Gobi, um herauszufinden, ob er überhaupt noch sterben kann. Dieser Selbstmordversuch misslingt und so begibt sich der von der Sonne verbrannte Lestat wieder zu David Talbot.
Ein unbekannter Mann namens Raglan James nimmt Kontakt zu Lestat auf und bietet ihm an, für eine Woche seinen menschlichen Körper gegen den vampirischen von Lestat zu tauschen. Trotz der Einwände anderer Vampire und seines Freundes David lässt sich Lestat auf den Tausch ein. Wieder im Besitz eines menschlichen Körpers erforscht und genießt Lestat das Dasein als Mensch, das er seit über zweihundert Jahren vermisst hatte, und besichtigt Washington D. C. während des andauernden Winters, wobei er an einer schweren Lungenentzündung erkrankt. Nachdem Raglan James nicht erscheint, um, wie vereinbart, die Körper wieder zu tauschen, gelangt Lestat, dem wiederholt Claudia erscheint, in die Obhut der Nonne Gretchen, die ihn während der Genesung betreut.
Lestat sucht die Hilfe der anderen Vampiren. Allerdings verweigern ihm sowohl Marius de Romanus als auch Louis de Pointe du Lac jeglich Unterstützung, weswegen er sich nun an David wendet. Dieser berichtet ihm, dass der Körperdieb Raglan James ein ehemaliges Mitglied der Talamasca war und dass der für den Tausch bereitgestellte Körper ehemals einem Gefangenen einer psychiatrischen Anstalt gehört hatte. Aufgrund seines Leichtsinns und des ausschweifenden Lebensstils gelingt es Lestat und David, Raglan James auf dem Schiff Queen Elizabeth 2 ausfindig zu machen. Durch einen Trick kehrt Lestat in seinen Körper zurück und muss sich aufgrund der aufgehenden Sonne schnell in sein sicheres Versteck auf dem Schiff begeben. Jedoch am nächsten Abend sind sowohl der Körperdieb als auch David verschwunden.
Lestat findet David in Florida und ist überrascht, zu erfahren, dass sich sein Freund trotz früherer Beteuerungen in einen Vampir verwandeln will. Während der begonnen Umwandlung entdeckt Lestat aber, dass James während des Körpertausches auf dem Schiff nicht in den von ihm geraubten Körper zurückgekehrt war und stattdessen den von David übernommen hatte. Daraufhin versetzt Lestat dem Körperdieb einen tödlichen Schlag, wodurch für David eine Rückkehr in seinen alten Körper unmöglich wird.
Zurück in New Orleans versöhnt sich Lestat wieder mit Louis und beginnt, ihr altes Haus in der Rue Royale im French Quarter zu renovieren. An dieser Stelle wendet er sich direkt an den Leser und weist darauf hin, wer nun mit diesem Ende glücklich sei, sollte mit dem folgenden Kapitel nicht fortfahren.
Denn nun begibt sich Lestat nach Barbados, um David in seinem neuen Körper gewaltsam zu einem Vampir zu machen. Daraufhin verschwindet David und Lestat kehrt, nachdem die Suche nach seinem Zögling erfolglos blieb, in das nun fertiggestellte Haus in New Orleans zurück, wo er sowohl Louis als auch David vorfindet.
Nach einem klärenden Gespräch zwischen den dreien werden Pläne gemacht, nach Rio de Janeiro zu reisen.
Die gesamte Geschichte wird von Lestat aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch es der Autorin gelingt, dessen Ängste und Sorgen, sowie seine psychische Gemütslage, welche letztlich zu diesem halbherzigen Selbstmordversuch führt, ausdrucksstark darzustellen und gleichzeitig auch dem Körpertausch einen realen und beabsichtigten Hintergrund zu geben.
In meinen Augen ist das Buch nicht ganz so gelungen, wie die anderen Teile, aber das liegt daran, weil mich das Motiv des Körpertausches nicht so sehr anspricht. An und für sich ist es ein solides Werk, welches Rice's Stil entspricht und den vierten Teil der Chroniken der Vampire darstellt. Fans der Reihe sollten es gelesen haben und man kann es durchaus empfehlen, allerdings würde es bei mir auf einer Skala von 1 bis 5 'nur' 3 Punkte bekommen, aus oben genannten Gründen.
Donnerstag, 20. Dezember 2012
[Rezension] Die Königin der Verdammten
Titel: Die Königin der Verdammten
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (1. Juni 1993)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442098432
ISBN-13: 978-3442098439
Kurzbeschreibung:
Der dritte Band der „Chronik der Vampire“
Er ist schön wie ein gefallener Engel, doch sein Lebenselixier ist Blut: Lestat de Lioncourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, der Jüngling mit den blauen Augen und dem blonden Haar. Seine unerhörten Taten haben die Liebe von Akascha, der Königin der Verdammten, geweckt. Sie, die Urmutter aller Vampire, bricht nach jahrtausendelangem Schlaf mit ihrem geliebten Prinzen Lestat auf, die Welt nach ihren eigenen archaisch-grausamen Vorstellungen zu gestalten. Bis Lestat erkennt, dass er sich zwischen seinem verzehrenden Verlangen nach Akascha und der Liebe zu den Menschen entscheiden muss.
• Ein sinnliches Lesevergnügen aus der phantastischen Welt der Nachtgestalten
• Für alle Leserinnen von Stephanie Meyer und Lara Adrian
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Eine gelungene Fortsetzung vom zweiten Teil der Reihe. Das Buch beginnt dort, wo Der Fürst der Finsternis mit dem Konzert von Lestats Band endet. Rice erzählt die Geschichte der Königin der Verdammten aus der Perspektive von vielen schon aus den ersten beiden Teilen der Chroniken der Vampire bekannten Personen, aber auch aus der Perspektive von unbekannten, sowohl Vampiren, wie auch Menschen.
Zeitlich gesehen wird rückwärts die Geschichte von wenigen Stunden bis Tagen vor dem Konzert beleuchtet, wie auch die Geschichte über die Entstehung der Vampire erzählt. Akasha (DieMutter der Vampire) wacht aus ihrem Jahrtausende währenden Schlaf auf und tötet Enkil (ihren Mann & DerVater der Vampire), um sich dann auf die Suche nach Lestat zu machen, der sie geweckt hat. Sie möchte ihn zu ihrem König machen, etwas, das die Kinder des Milleniums (unter anderem Maharet, Mekare, Khayman, Santino, Marius und andere) verhindern möchten, da Akasha eine erbarmungslose Herrscherin ist, die nicht davor zurückschreckt ganze Völker auszulöschen, wenn ihr etwas gegen den Strich geht.
In meinen Augen ist das Buch eine gelungene, wenn auch durch die vielen Perspektivenwechsel, die immer nach einem Kapitel erfolgen, ein wenig verwirrend. Rice versteht es allerdings auch diese Perspektivwechsel zu nutzen und die Handlungsstränge nach und nach miteinander zu einem vollkommenen Bilderteppich zu verknüpfen. Mein persönliches Exemplar des Buches ist schon sehr vergilbt und zerlesen, kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es nächstes Jahr zwanzig Jahre alt wird ^^. Einem jeden Fan von Vampirromanen kann ich die Werke von Anne Rice einfach nur ans Herz legen, denn sie sind Klassiker dieses Genres.
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (1. Juni 1993)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442098432
ISBN-13: 978-3442098439
Kurzbeschreibung:
Der dritte Band der „Chronik der Vampire“
Er ist schön wie ein gefallener Engel, doch sein Lebenselixier ist Blut: Lestat de Lioncourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, der Jüngling mit den blauen Augen und dem blonden Haar. Seine unerhörten Taten haben die Liebe von Akascha, der Königin der Verdammten, geweckt. Sie, die Urmutter aller Vampire, bricht nach jahrtausendelangem Schlaf mit ihrem geliebten Prinzen Lestat auf, die Welt nach ihren eigenen archaisch-grausamen Vorstellungen zu gestalten. Bis Lestat erkennt, dass er sich zwischen seinem verzehrenden Verlangen nach Akascha und der Liebe zu den Menschen entscheiden muss.
• Ein sinnliches Lesevergnügen aus der phantastischen Welt der Nachtgestalten
• Für alle Leserinnen von Stephanie Meyer und Lara Adrian
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Eine gelungene Fortsetzung vom zweiten Teil der Reihe. Das Buch beginnt dort, wo Der Fürst der Finsternis mit dem Konzert von Lestats Band endet. Rice erzählt die Geschichte der Königin der Verdammten aus der Perspektive von vielen schon aus den ersten beiden Teilen der Chroniken der Vampire bekannten Personen, aber auch aus der Perspektive von unbekannten, sowohl Vampiren, wie auch Menschen.
Zeitlich gesehen wird rückwärts die Geschichte von wenigen Stunden bis Tagen vor dem Konzert beleuchtet, wie auch die Geschichte über die Entstehung der Vampire erzählt. Akasha (DieMutter der Vampire) wacht aus ihrem Jahrtausende währenden Schlaf auf und tötet Enkil (ihren Mann & DerVater der Vampire), um sich dann auf die Suche nach Lestat zu machen, der sie geweckt hat. Sie möchte ihn zu ihrem König machen, etwas, das die Kinder des Milleniums (unter anderem Maharet, Mekare, Khayman, Santino, Marius und andere) verhindern möchten, da Akasha eine erbarmungslose Herrscherin ist, die nicht davor zurückschreckt ganze Völker auszulöschen, wenn ihr etwas gegen den Strich geht.
In meinen Augen ist das Buch eine gelungene, wenn auch durch die vielen Perspektivenwechsel, die immer nach einem Kapitel erfolgen, ein wenig verwirrend. Rice versteht es allerdings auch diese Perspektivwechsel zu nutzen und die Handlungsstränge nach und nach miteinander zu einem vollkommenen Bilderteppich zu verknüpfen. Mein persönliches Exemplar des Buches ist schon sehr vergilbt und zerlesen, kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es nächstes Jahr zwanzig Jahre alt wird ^^. Einem jeden Fan von Vampirromanen kann ich die Werke von Anne Rice einfach nur ans Herz legen, denn sie sind Klassiker dieses Genres.
Sonntag, 16. Dezember 2012
[Rezension] Der Fürst der Finsternis
Titel: Der Fürst der Finsternis
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. (1. September 1992)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442098424
ISBN-13: 978-3442098422
Kurzbeschreibung:
Lestat de Lioncourt: Er ist schön wie ein gefallener Engel, und wenn er lacht, bersten die Spiegel, doch seine Tränen sind bitter, und sein Lebenselixier ist - Blut. Ruhelos durchstreift der Gentleman-Vampir die Welt, bis er schließlich in New Orleans in einen todesgleichen Schlaf fällt, aus dem er achtzig Jahre später erwacht....
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Anne Rice erzählt in Der Fürst der Finsternis die Geschichte des verarmten Adligen Lestat de Lioncourt, wie er als Mensch in der Auvergne des 18. Jahrhunderts aufwächst und schließlich ein Vampir wird. Es erzählt über seine Zeit am Theater der Vampire und greift schließlich auch die Geschichte aus Gespräch mit einem Vampir auf, wo Lestats Sicht der Dinge geschildert wird, und auch, wie sich Lestats und Louis Wege trennen und Lestat schließlich in einen todesgleichen Schlaf verfällt und erst in den 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wieder aufwacht.
Mein Exemplar von Der Fürst der Finsternis ist total zerlesen und ich muss sagen, ich liebe dieses Buch, auch wenn es stellenweise ein wenig langatmig ist, was aber an der Art liegt, wie Anne Rice ihre Geschichten erzählt. Nichts desto trotz tut es dem faszinierenden Leben Lestats keinen Abbruch. Wir lernen, wer er als Mensch war, wie er ein Vampir wurde, als solcher 'aufwuchs' und schließlich allein auf die Welt losgelassen wurde. Man erhält einen Einblick in vergangene Jahrhunderte und allein diese Tatsache, macht dieses Buch so interessant, immerhin hat Rice dafür ordentlich recherchiert. Ich finde, der zweite Teil der Chronik der Vampire ist ebenfalls sehr interessant und mehr als lesenswert.
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. (1. September 1992)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442098424
ISBN-13: 978-3442098422
Kurzbeschreibung:
Lestat de Lioncourt: Er ist schön wie ein gefallener Engel, und wenn er lacht, bersten die Spiegel, doch seine Tränen sind bitter, und sein Lebenselixier ist - Blut. Ruhelos durchstreift der Gentleman-Vampir die Welt, bis er schließlich in New Orleans in einen todesgleichen Schlaf fällt, aus dem er achtzig Jahre später erwacht....
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Anne Rice erzählt in Der Fürst der Finsternis die Geschichte des verarmten Adligen Lestat de Lioncourt, wie er als Mensch in der Auvergne des 18. Jahrhunderts aufwächst und schließlich ein Vampir wird. Es erzählt über seine Zeit am Theater der Vampire und greift schließlich auch die Geschichte aus Gespräch mit einem Vampir auf, wo Lestats Sicht der Dinge geschildert wird, und auch, wie sich Lestats und Louis Wege trennen und Lestat schließlich in einen todesgleichen Schlaf verfällt und erst in den 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wieder aufwacht.
Mein Exemplar von Der Fürst der Finsternis ist total zerlesen und ich muss sagen, ich liebe dieses Buch, auch wenn es stellenweise ein wenig langatmig ist, was aber an der Art liegt, wie Anne Rice ihre Geschichten erzählt. Nichts desto trotz tut es dem faszinierenden Leben Lestats keinen Abbruch. Wir lernen, wer er als Mensch war, wie er ein Vampir wurde, als solcher 'aufwuchs' und schließlich allein auf die Welt losgelassen wurde. Man erhält einen Einblick in vergangene Jahrhunderte und allein diese Tatsache, macht dieses Buch so interessant, immerhin hat Rice dafür ordentlich recherchiert. Ich finde, der zweite Teil der Chronik der Vampire ist ebenfalls sehr interessant und mehr als lesenswert.
Freitag, 14. Dezember 2012
[Rezension] Gespräch mit einem Vampir
Titel: Gespräch mit einem Vampir
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (1. Oktober 1991)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442410150
ISBN-13: 978-3442410156
Originaltitel: Interview with the Vampire
Kurzbeschreibung:
Gerade erst fünfundzwanzig Jahre alt ist der hübsche, begehrenswerte Louis, als er im New Orleans des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts zum Vampir wird - "gezeugt" von Lestat de Lioncourt, dem unbelehrbaren Rebellen unter den Vampiren, dem gefallenen Engel mit den blauen Augen und dem blonden Haar. Und Lestat wird für Louis zum geliebten Lehrmeister, der ihn in die Welt des Übersinnlichen einführt. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise durch die ganze Welt, auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteuern in der ewigen dunklen Unsterblichkeit.
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Dieses Buch ist der erste Teil der Chronik der Vampire verfasst von Anne Rice und erzählt den Beginn eines unglaublichen Lebens oder eher Todes.
Louis de Pointe du Lac, der Erzähler dieser Geschichte, berichtet davon, wie er zu einem Untoten wurde, sich von Tierblut ernährte und nach Jahren, die er gemeinsam mit seinem Schöpfer Lestat verbracht hat, verbotenerweise gemeinsam mit Lestat ein Vampirkind namens Claudia erschafft. Claudia altert nicht, hat aber die Seele einer erwachsenen Frau in sich.
Irgendwann 'töten' Claudia und Louis ihren Meister und machen sich auf eine gefährliche Reise von der neuen in die alte Welt, wo sie auf andere Vampire treffen. Einer von ihnen, Armand, hilft ihnen hinter den Kulissen und schließlich auch offen immer wieder, nachdem bekannt wird, dass diese beiden das größte Verbrechen schlechthin begangen haben.
Am Ende des Buches trifft Louis auf seinen alten Meister, der seinen Lebenswillen verloren zu haben scheint.
Stellenweise ist das Buch ein bisschen langatmig, aber nichts desto trotz ist es eines der Bücher, die bei mir am zerlesensten sind. Ich mag es einfach, wenn Louis über sein unsterbliches Leben nachdenkt und Lestat damit zur Weißglut treibt, oder wenn Claudia ihren 'Vätern' nicht gehorcht und mal wieder alles ins Chaos stürzt, weil sie ihre Mahlzeit im Haus einnimmt.
Rice's Schreibstil hält mich nach wie vor gefangen und wer düstere, romantische, bisweilen ein wenig gruselige Vampirromane mag, der ist mit diesem Klassiker von 1976 mehr als gut beraten.
Ich finde, er stellt immer noch einen Meilenstein dar, denn hier haben die Vampire eine 'Seele' und sind nicht einfach nur blutgierige Monster. Sie denken genau wie wir Menschen darüber nach, ob ihre Existenz überhaupt berechtigt ist oder nicht und was sie mit sich selbst anfangen sollen, eben ganz so wie wir auch.
Autor: Anne Rice
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (1. Oktober 1991)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442410150
ISBN-13: 978-3442410156
Originaltitel: Interview with the Vampire
Kurzbeschreibung:
Gerade erst fünfundzwanzig Jahre alt ist der hübsche, begehrenswerte Louis, als er im New Orleans des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts zum Vampir wird - "gezeugt" von Lestat de Lioncourt, dem unbelehrbaren Rebellen unter den Vampiren, dem gefallenen Engel mit den blauen Augen und dem blonden Haar. Und Lestat wird für Louis zum geliebten Lehrmeister, der ihn in die Welt des Übersinnlichen einführt. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise durch die ganze Welt, auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteuern in der ewigen dunklen Unsterblichkeit.
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Dieses Buch ist der erste Teil der Chronik der Vampire verfasst von Anne Rice und erzählt den Beginn eines unglaublichen Lebens oder eher Todes.
Louis de Pointe du Lac, der Erzähler dieser Geschichte, berichtet davon, wie er zu einem Untoten wurde, sich von Tierblut ernährte und nach Jahren, die er gemeinsam mit seinem Schöpfer Lestat verbracht hat, verbotenerweise gemeinsam mit Lestat ein Vampirkind namens Claudia erschafft. Claudia altert nicht, hat aber die Seele einer erwachsenen Frau in sich.
Irgendwann 'töten' Claudia und Louis ihren Meister und machen sich auf eine gefährliche Reise von der neuen in die alte Welt, wo sie auf andere Vampire treffen. Einer von ihnen, Armand, hilft ihnen hinter den Kulissen und schließlich auch offen immer wieder, nachdem bekannt wird, dass diese beiden das größte Verbrechen schlechthin begangen haben.
Am Ende des Buches trifft Louis auf seinen alten Meister, der seinen Lebenswillen verloren zu haben scheint.
Stellenweise ist das Buch ein bisschen langatmig, aber nichts desto trotz ist es eines der Bücher, die bei mir am zerlesensten sind. Ich mag es einfach, wenn Louis über sein unsterbliches Leben nachdenkt und Lestat damit zur Weißglut treibt, oder wenn Claudia ihren 'Vätern' nicht gehorcht und mal wieder alles ins Chaos stürzt, weil sie ihre Mahlzeit im Haus einnimmt.
Rice's Schreibstil hält mich nach wie vor gefangen und wer düstere, romantische, bisweilen ein wenig gruselige Vampirromane mag, der ist mit diesem Klassiker von 1976 mehr als gut beraten.
Ich finde, er stellt immer noch einen Meilenstein dar, denn hier haben die Vampire eine 'Seele' und sind nicht einfach nur blutgierige Monster. Sie denken genau wie wir Menschen darüber nach, ob ihre Existenz überhaupt berechtigt ist oder nicht und was sie mit sich selbst anfangen sollen, eben ganz so wie wir auch.
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