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Montag, 12. August 2013

[Rezension] Der Lavendelgarten

Titel: Der Lavendelgarten
Autor: Lucinda Riley 
Taschenbuch: 512 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (13. Mai 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442477972 
ISBN-13: 978-3442477975 
Originaltitel: The Light Behind the Window



Kurzbeschreibung:
Ein Herrenhaus in der Provence, eine adelige Familie und eine schicksalhafte Liebe in dunklen Zeiten.

Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …
Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Gekauft habe ich dieses Buch, weil mich sowohl das Cover wie auch der Titel angesprochen haben. Als ich dann auch noch diese geheimnisvolle, vielversprechende Kurzbeschreibung auf der Rückseite gelesen habe, war für mich klar, dass ich mit diesem Buch ein gemütliches Wochenende verbringen könnte und ich muss sagen, mein Gefühl hat mich nicht getrogen.

Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten, als es die oben gepostete Kurzbeschreibung von Amazon schon tut. Mir gefällt, wie Lucinda Riley mit den zwei Zeitebenen(1999 und 1943), in denen die Geschichte spielt, umgeht und sie nach und nach miteinander verwebt. Es entsteht ein wirklich interessanter, spannender und überraschender Bilderteppich vor meinen Augen, wenn ich nur an die vielen Wendungen und Schicksale denke, die nach und nach zueinander finden.
Was mich ein wenig gestört hat, war die Tatsache, dass die Autorin viele französische Begriffe benutzt hat, teilweise ohne sie zu erklären, was das ansonsten sehr flüssige Leseerlebnis für mich manchmal ins Stocken brachte, da ich im Wörterbuch nachsehen musste, was diese Worte bedeuten.
Dennoch hat mir das Buch sehr gefallen und daher vergebe ich vier Grisus.


Donnerstag, 8. August 2013

[Rezension] Das Mädchen auf den Klippen

Titel: Das Mädchen auf den Klippen
Autor: Lucinda Riley 
Taschenbuch: 448 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (15. Mai 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442477891 
ISBN-13: 978-3442477890 
Originaltitel: The Girl on the Cliff

Kurzbeschreibung:
Ein Haus an den Klippen. Eine schicksalhafte Liebe. Ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter

Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an. – Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf – ihrer Geschichte.

Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Die Bildhauerin Grania Ryan sucht nach einer Fehlgeburt Zuflucht bei ihrer Familie in ihrer irischen Heimat. Als sie dort an der Steilküste von Dunworley Bay spazieren geht, sieht sie ein barfüßiges, nur mit einem Nachthemd bekleidetes kleines Mädchen.
Wie sich im Laufe des Buches herausstellt, ist die Familiengeschichte dieses kleinen Mädchens seit Generationen eng mit der Granias verwoben und wir erfahren viel über die Vergangenheit der Beiden, aber wir werfen auch einen Blick in die Zukunft.

Ich habe dieses Buch vornehmlich gekauft, weil mir das Cover sehr gut gefallen hat. Dieser mit Regenwolken bedeckte Himmel und die fast farbengleiche Treppe, welche fast in die Himmel hinaufzuführen scheint haben mir ebenso gu gefallen, wie die rosefarbenen Blumen. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss.

Die Geschichte wurde von dem kleinen Mädchen auf den Klippen, Aurora Devonshire, verfasst, um die Geschichte ihrer Familie und der Familie von Grania Ryan festzuhalten. Mehrere Male schreibt sie über ihre Beweggründe und sinniert über das Leben, dass sie führt. Die Geschichte, die sie erzählt, beginnt kurz vor dem ersten Weltkrieg und zieht sich dann bis in die Neuzeit hinein.

Ich finde die Art, wie die Geschichte erzählt wird, sehr schön. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Sowohl die Beweggründe, als auch die Gefühle der einzelnen Charaktere sind sehr nachvollziehbar geschrieben und ich habe das Buch heute kaum aus der Hand legen können.

Was ich ein wenig schade fand, war dass das Ende so rasch kam. Daher gibt es einen Grisu Abzug und im Endergebnis damit 4 Grisus von mir.


Montag, 3. Juni 2013

[Rezension] Die Alchemie der Unsterblichkeit




Titel: Die Alchemie der Unsterblichkeit
Autor: Kerstin Pflieger
Taschenbuch: 352 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (21. Juni 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442474833 
ISBN-13: 978-3442474837

Kurzbeschreibung:
Wenn Sie lebend ankommen wollen, tun Sie was ich sage

Den jungen Gelehrten Icherios Ceihn packt die Angst. Niemals zuvor ist er durch diese finsteren Lande gefahren, noch nie hat er ein Irrlicht gesehen. Es ist das Jahr 1771 und Icherios auf dem Weg in den tiefsten Schwarzwald, um eine brutale Mordserie aufzuklären. Im Dorf erwartet ihn schon eine seltsame Ansammlung aus Vampiren, Werwölfen und Menschen, die alles andere als friedfertig ist. Und ein Mord folgt auf den nächsten ...

Quelle: Amazon 

Meine Meinung:
Zunächst einmal musste ich feststellen, dass Icherios Ceihn, der Hauptcharakter des Buches, eine beinahe erschreckende Ähnlichkeit mit Ichabod Crane, dem Hauptcharakter der Legende von Sleepy Hollow hat, was aber, wie ich durch eine Recherche im Internet erfuhr, durchaus von der Autorin beabsichtigt ist. Allerdings hat Icherios seine eigene Vergangenheit und seine eigenen Geheimnisse, so dass er trotz aller Ähnlichkeit eine unabhängige und eigenständige Figur darstellt.
Ich habe mich mehr als einmal köstlich über die 'Unfähigkeit' dieses jungen Mannes amüsiert, der sich, während er versucht eine übernatürliche, brutale Mordserie zu lösen, nur zu gern immer wieder ablenken und verwirren lässt und nebenbei nach jedem Erfolg einen kräftigen Schluck Laudanum benötigt, um das Ganze zu feiern. Ceihn ist ein liebenswerter und sehr detailreicher Charakter, den man trotz aller Fehler, die er begeht, mögen muss. Er ist auf seine ganz eigene Art sympathisch, obwohl er in meinen Augen auch ein großer Schisshase ist. Trotz dieser Tatsache überwindet er sich aber immer wieder selbst und tut Dinge, gegen die sich sein ganzes Wesen sträubt und das macht ihn in meinen Augen zu einem ganz tollen Helden.
Die Vampire und Werwölfe, welche in der Geschichte vorkommen, haben ihre ganz eigenen Probleme. Sie haben allesamt menschliche Züge, leben im Familienverband und sind nicht so blutrünstig, wie man auf den ersten Blick zu glauben vermag. Sie leben friedlich mit den Menschen in Dornfelde zusammen und versuchen Icherios zu unterstützen, während er den Fall löst, im Gegensatz zu den Menschen, die ihm mehr und mehr Steine in den Weg legen.
Die Geschichte ist spannend und fantastisch zugleich und, was ich besonders hervorheben muss, die Vampire und Werwölfe sind trotz aller Menschlichkeit immer noch gefährliche 'Monster', welche nicht so bling-bling-mäßig rüberkommen, wie ihre Kollegen in den Twilight-Romanen und Filmen.
Dieses Buch kann ich nur wärmstens empfehlen. Falls jemand es liest oder schon gelesen hat, würde ich mich über Rückmeldung freuen und mich gern darüber austauschen.
Von mir gibt es jedenfalls 5 Grisus dafür.

Samstag, 18. Mai 2013

[Nachschub] Mein SuB wächst und gedeiht ^^

Da ich ja Teil drei der Reihe durch vorablesen.de bekommen habe, habe ich nun auch die ersten beiden Bücher von Ben Aaronovitch erworben.

Titel: Die Flüsse von London
Autor: Ben Aaronovitch 
Taschenbuch: 480 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423213418 
ISBN-13: 978-3423213417 
Originaltitel: Rivers of London

Kurzbeschreibung:
Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.
»Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!« 

Quelle: Amazon 


Titel: Schwarzer Mond über Soho
Autor: Ben Aaronovitch 
Taschenbuch: 416 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423213809 
ISBN-13: 978-3423213806 
Originaltitel: Moon over Soho


Kurzbeschreibung:
Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung.
Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...

Quelle: Amazon 

Und dann habe ich mir auch noch dieses Buch bestellt, weil mich der Titel fasziniert hat. Bin gespannt, ob das Buch hält, was der Titel verspricht.


Titel: Die Alchemie der Unsterblichkeit
Autor: Kerstin Pflieger
Taschenbuch: 352 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (21. Juni 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442474833 
ISBN-13: 978-3442474837

Kurzbeschreibung:
Wenn Sie lebend ankommen wollen, tun Sie was ich sage

Den jungen Gelehrten Icherios Ceihn packt die Angst. Niemals zuvor ist er durch diese finsteren Lande gefahren, noch nie hat er ein Irrlicht gesehen. Es ist das Jahr 1771 und Icherios auf dem Weg in den tiefsten Schwarzwald, um eine brutale Mordserie aufzuklären. Im Dorf erwartet ihn schon eine seltsame Ansammlung aus Vampiren, Werwölfen und Menschen, die alles andere als friedfertig ist. Und ein Mord folgt auf den nächsten ...

Quelle: Amazon 

Sobald ich mein  aktuelles Buch Frau im Schatten abgeschlossen habe, was nicht mehr lange dauern wird, werde ich wohl mit Die Flüsse von London weiter machen. Ich brauche nach diesem 'Familiendrama' ein bisschen Mystery.
 

Donnerstag, 16. Mai 2013

[Nachschub] Real geentert

Titel: Das Mädchen auf den Klippen
Autor: Lucinda Riley 
Taschenbuch: 448 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (15. Mai 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442477891 
ISBN-13: 978-3442477890 
Originaltitel: The Girl on the Cliff

Kurzbeschreibung: 
Ein Haus an den Klippen. Eine schicksalhafte Liebe. Ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter

Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an. – Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf – ihrer Geschichte.

Quelle: Amazon






Titel: Im zarten Glanz der Morgenröte
Autor: Lesley Pearse 
Taschenbuch: 800 Seiten 
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: DE (18. Juli 2006) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3404154762 
ISBN-13: 978-3404154760



Kurzbeschreibung:
England, Ende der fünfziger Jahre. Camellia Northon ist 15, als sie ihr Leben bereits ganz allein in die Hand nehmen muss. Ihre Mutter ist unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen, ihren Vater hat sie nie kennen gelernt. Im Nachlass ihrer Mutter findet Camellia geheimnisvolle Briefe, die ihr wertvolle Hinweise bei der Suche nach ihrer wahren Herkunft liefern. Während ihrer rastlosen Reise in die Vergangenheit muss Camellia so manche bittere Erfahrung machen, ehe sie die Wahrheit und nicht zuletzt auch ihr eigenes Glück findet ... Mitreissende Saga, fesselnd bis zur letzten Seite

Quelle: Amazon



Mich darf man nicht allein lassen, vor allen Dingen nicht, wenn es beim Real Mängelexemplare für n Schnapperpreis bekommt. Die beiden hab ich gerade mal eben gekauft.

Montag, 13. Mai 2013

[Rezension] Sterne über Cornwall

Titel: Sterne über Cornwall
Autor: Liz Fenwick 
Taschenbuch: 416 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. Auflage,
Deutsche Erstveröffentlichung Januar 2013
(17. Dezember 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442477646 
ISBN-13: 978-3442477647 
Originaltitel: The Cornish House

Kurzbeschreibung:
Romantisch, mitreißend und geheimnisvoll

Nach dem Tod ihres Mannes erscheint es der Künstlerin Maddie wie ein Geschenk des Himmels, als sie ein Haus in Cornwall erbt. Doch der ersehnte Neuanfang ist hart: Der einst prächtige Landsitz bröckelt an allen Ecken und Enden, für ihre rebellierende Stieftochter ist sie nur »die Hexe«, und um ihren Verstand scheint es auch nicht gut bestellt zu sein, denn sie meint, in einem leeren Zimmer das Weinen eines Babys zu hören. Erst als Maddie sich selbst als Teil einer Ahnenkette von Frauen begreift, deren Geheimnisse die Mauern von Trevenen hüten, kann sie ihren Frieden mit der Vergangenheit machen und ein neues Leben beginnen …
 

Quelle: Amazon 






Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich mir nur bestellt, weil mich das Cover ansprah und auch die Kurzbeschreibung hat mich recht neugierig gemacht auf den Inhalt. Ich bin gespannt, wie Liz Fenwick schreibt, denn ich habe den Blick ins Buch bei Amazon nicht genutzt, sondern auf mein Bauchgefühl gehört.
Das Buch habe ich am Montag zuende gelesen und war echt überrascht. Fenwicks Schreibstil ist flüssig und führt den Leser ins 'ländliche' Cornwall, wo wir die Geschichte von Maddie und ihrer Stieftochter Helen erzählt bekommen und nach und nach auch die Geschichte ihrer Familie und ihrer Nachbarn.
Ich habe das Buch nicht mehr weglegen können, weil immer wenn ich dachte, jetzt haben sie es, dann kam es zu einer erneuten Wendung im Geschehen. Ich kann das Buch einfach nur weiterempfehlen, für die Leute, die auf ein bisschen Herzschmerz und Amore und Familiengeheimnisse stehen.
Von mir gibt es 4 Grisus für diesen angenehmen Lesenachmittag.

Samstag, 11. Mai 2013

Aktueller Lesestoff bzw. Nachschub

Titel: Der Mondscheingarten Autor: Corina Bomann 
Taschenbuch: 528 Seiten 
Verlag: Ullstein Taschenbuch (12. April 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3548285260 
ISBN-13: 978-3548285269

Kurzbeschreibung:
Antiquitätenhändlerin Lilly bekommt eine ungewöhnliche alte Geige angeboten: Auf ihrer Unterseite ist eine Rose ins Holz gebrannt. Lilly ist fasziniert von dem alten Instrument und will das Rätsel der Rose unbedingt entschlüsseln. Sie sucht Hilfe bei dem charmanten Musikexperten Gabriel. Gemeinsam finden die beiden heraus, dass die Geige vor über hundert Jahren einer berühmten Violinistin gehörte, die damals plötzlich verschwand. Gebannt vom geheimnisvollen Schicksal der schönen Frau begibt Lilly sich auf deren Spuren, die sie nach Italien und schließlich nach Sumatra führen. Dort findet sie des Rätsels Lösung – das auch ihr eigenes Leben in seinen Grundfesten erschüttert… 

Quelle: Amazon


Ich habe ja bereits Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann gelesen und war begeistert von ihrer Art zu schreiben und gestern habe ich dann ihr neues Buch angefangen und war direkt gefangen genommen. Ich bin zwar erst auf Seite 81 von 521 angekommen, aber das Buch gefällt mir schon jetzt sehr gut. Man ist wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit unterwegs und ich bin gespannt, wie sich die beiden erzählten Geschichten miteinander verknüpfen werden.



Titel: Sterne über Cornwall
Autor: Liz Fenwick 
Taschenbuch: 416 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. Auflage,
Deutsche Erstveröffentlichung Januar 2013
(17. Dezember 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442477646 
ISBN-13: 978-3442477647 
Originaltitel: The Cornish House

Kurzbeschreibung:
Romantisch, mitreißend und geheimnisvoll

Nach dem Tod ihres Mannes erscheint es der Künstlerin Maddie wie ein Geschenk des Himmels, als sie ein Haus in Cornwall erbt. Doch der ersehnte Neuanfang ist hart: Der einst prächtige Landsitz bröckelt an allen Ecken und Enden, für ihre rebellierende Stieftochter ist sie nur »die Hexe«, und um ihren Verstand scheint es auch nicht gut bestellt zu sein, denn sie meint, in einem leeren Zimmer das Weinen eines Babys zu hören. Erst als Maddie sich selbst als Teil einer Ahnenkette von Frauen begreift, deren Geheimnisse die Mauern von Trevenen hüten, kann sie ihren Frieden mit der Vergangenheit machen und ein neues Leben beginnen …
 

Quelle: Amazon 

Dieses Buch habe ich mir nur bestellt, weil mich das Cover ansprah und auch die Kurzbeschreibung hat mich recht neugierig gemacht auf den Inhalt. Ich bin gespannt, wie Liz Fenwick schreibt, denn ich habe den Blick ins Buch bei Amazon nicht genutzt, sondern auch mein Bauchgefühl gehört. Sobald ich mit Corina Bomanns Der Mondscheingarten durch bin, werde ich Sterne über Cornwall lesen.  

Sonntag, 30. Dezember 2012

[Rezension] Hohelied des Blutes

Titel: Hohelied des Blutes
Autor: Anne Rice 
Taschenbuch: 432 Seiten 
Verlag: Goldmann TB (11. Februar 2008) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442464838 
ISBN-13: 978-3442464838 
Originaltitel: Blood Canticle

Kurzbeschreibung:
Das fulminante Finale der legendären „Chronik der Vampire“

„Ich will ein Heiliger sein“, mit diesen überraschenden Worten beginnt Lestat, der sündige, ungestüme Fürst der Finsternis, sein „Hohelied des Blutes“. Seine Geschichte führt zur Blackwood Farm und zu Quinn Blackwood, der leidenschaftlich in die blutjunge Hexe Mona Mayfair verliebt ist. Doch nachdem er zum Vampir wurde, hatte Quinn sich geschworen, Mona nie wieder zu sehen. Nun allerdings kommt Mona zu ihm, um zu sterben. Lestat bietet Quinn seine Hilfe an und findet sich schon bald selbst in den Fängen der Liebe …
Quelle:
 Amazon

Meine Meinung:
Ich habe Hohelied des Blutes nur im Englischen Original gelesen und ich muss sagen, ich fand es ein wenig melodramatisch, aber doch irgendwie ein gelungenes Ende für die Chronik der Vampire. Lestat erzählt die Geschichte von Mona Mayfair, welche im Sterben liegt. Sie und Rowan Mayfair, welche die Führerin der Familie Mayfair, erzählen Lestat von der Plage, welche die Familie Mayfair schon seit Generationen heimsucht, die Taltos(Wieder einmal eine Verknüpfung von den Vampirchroniken und der Mayfairhexentrilogie).
Lestat macht Mona zum Vampir, da diese seinen Weggefährten Tarquin Blackwood liebt und damit dieser immer Monas Gedanken hören kann, wenn sie ein Vampir ist.
Mona ist von Anfang an sehr mächtig und muss lernen mit ihren Kräften umzugehen, weswegen sie schließlich gemeinsam mit Tarquin und Khaymann zu Maharet und Mekare geht.
Doch zuvor suchen sie Monas Taltos-Kind und dieses und 'seine' Familie ziehen zu den Mayfairhexen.
Am Ende bittet Rowan Mayfair Lestat sie zum Vampir zu machen, aber Lestat lehnt ab, da die Familie Mayfair sie braucht.  
Dieses letzte Buch aus den Chroniken ist wie immer ein wenig melodramatisch und stellenweise nervt das 'Gejammer' der Charaktere ein wenig, deswegen würde ich drei von fünf Punkten vergeben. Es bildet einen gelungenes Ende zu der Geschichte der Vampire und auch der Hexen, die beide auf ihre Art und Weise ausgereizt sind.
Die Presse und auch Amazon.com haben das Buch halbwegs zerrissen
(Zitat von Wikipedia: Das Buch wurde von der New York Times als „melodramatisch“ und für sein unoriginelles Ende kritisiert. Entertainment Weekly gab dem Buch die Note „D“ (äquivalent mit einer „Vier“ im deutschen Notensystem) und kritisierte die „unfreiwillig komischen“, an Selbstparodie grenzenden Charaktere. Auf amazon.com wurde das Buch mit einer Punktzahl von drei aus fünf Sternen bewertet, wobei die Zahl und Intensität der Negativkritiken Rice schockierten.), was Rice dazu  bewogen hat, eine eigene Rezension auf Amazon.com zu schreiben (Zitat von Wikipedia:
Rice reagierte wütend auf die Negativkritiken. Sie schrieb selbst eine 1.200 Wörter lange Rezension, in der sie sich selbst 5-Sterne vergab und den Kritikern vorwarf, amazon.com als „öffentliches Urinal für Lügen“ zu missbrauchen. Den Vorwurf, ihr Werke nicht lektorieren lassen zu wollen, wies sie zurück, indem sie ihr Schreiben als ohnehin hochklassig ansah und ihre literarischen Künste mit der Sangeskunst von Opernlegende Luciano Pavarotti verglich: „Wenn man mit solcher Hingabe schreibt, möchte man keine störende Zwischenrufe haben.“
Rices Rezension wurde wenig später von amazon.com gelöscht. Auf ihrer Homepage bemerkt Rice, dass sie sich immer noch von der vermeintlich „uninformierten Kritik“ verletzt fühlt und ihren Anhängern für die „treue Hilfe“ während dieser Zeit dankt.), welche in meinen Augen arg hochnäsig ist und ein negatives Licht auf Rice wirft, aber dazu soll sich jeder selbst seine Meinung bilden. Das Buch an sich ist jedenfalls durchaus lesenswert.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

[Rezension] Blut und Gold

Titel: Blut und Gold
Autor: Anne Rice 
Taschenbuch: 608 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (16. Januar 2006) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442459990 
ISBN-13: 978-3442459995 
Originaltitel: Blood and Gold (Vampire Chronicles)


Kurzbeschreibung:
Über zweitausend Jahre ist der Vampir Marius alt, als er seine Lebensgeschichte erzählt – eine faszinierende Reise durch die Menschheitsgeschichte, die von Ägypten ins Byzantinische Reich, durch das Mittelalter und die Renaissance bis in die heutige Zeit führt. Aber was Marius auch erlebt, nichts kann die Erinnerung an seine große Liebe Pandora auslöschen. Als er sie endlich findet, glaubt sich Marius am Ziel seiner Träume. Doch Pandora leidet an einer rätselhaften Krankheit …
Quelle: Amazon






Meine Meinung:

Marius de Romanus, ein römischer Edelmann, wird zur Zeit des Augustus von  Druiden entführt, um ihn dem Gott der Eiche zu opfern. Dieser Gott ist ein Vampir und anstatt Marius zu töten, wandelt dieser ihn in einen Vampir um und befiehlt ihm nach Ägypten zu gehen, um nach Akasha und Enkil zusehen. Marius bringt sie nach Rom und seitdem ist er ihr Beschützer. Gemeinsam mit Pandora, die er zum Vampir macht, lebt er in Antiochia, bis sie ihn nach einem Streit verlässt.
Kurz darauf trifft er auf Avicus(Einen anderen Gott der Eiche) und Mael(Einen der Druiden, der ihn entführt hat und der nun auch ein Vampir ist) und mit den beiden lebt er einige Zeit zusammen.
Dann kommt eine Zeit in der Marius um Schatten von Akasha und Enkil schläft und erst zur Zeit der Renaissance wieder zu neuem Leben erwacht. Hier wird er Maler und ermöglicht es vielen Jungen eine Ausbildung zu machen. Auch trifft er auf Armand, den er vor dem Bordell rettet und welchen er zu einem Vampir macht, nachdem dieser nach einem Duell mit Lord Harlech tödlich vergiftet wurde.
Kurz darauf wird Marius’ Palazzo von einer Gruppe von Vampiren, die sich Kinder der Finsternis nennen und im Auftrag Santinos handeln, in Brand gesteckt, wobei Marius schwer verbrannt und Amadeo verschleppt wird.
Mithilfe von Bianca Solderini, die Marius zu einem Vampir macht, gelingt es ihm, allmähliche seine Kräfte wiederzuerlangen. Beide begeben sich in die Alpen, wo Marius Jene, die bewahrt werden müssen versteckt hat, und bleiben dort mehr als ein Jahrhundert.
Marius erfährt, dass Pandora lebt und quer durch Europa reist, wobei Dresden das Zentrum ihrer Reisen darstellt. Hier erwirbt Marius ein Haus und trifft nach einiger Zeit auf Pandora, die aber ein gemeinsames Leben mit ihm und Bianca ablehnt. Daraufhin verlässt Bianca nun Marius und dieser begibt sich mit Jenen, die bewahrt werden müssen auf eine Insel in der Ägäis, wo er nachträglich einen Brief von Pandora entdeckt.
Im Dschungel Südamerikas treffen nun Marius, Thorne, Amadeo (der jetzt Armand heißt), Santino, Maharet, Mekare und Pandora zusammen, wobei Marius Gerechtigkeit für Santinos Taten verlangt, was Maharet jedoch ablehnt. Daraufhin tötet jedoch Thorne den schwächeren Santino und muss als Buße dafür der blinden Maharet seine Augen geben.

Marius erzählt uns aus der Ich-Perspektive von seinem menschlichen Leben und dann auch von seinem vampirischen. Ich persönlich finde es interessant einen Einblick in Marius Leben zu gewinnen, auch wenn einige Aspekte schon aus Der Fürst der Finsternis und Armand der Vampir bekannt sind, so wird hier nun auch Marius' Sicht der Dinge dargestellt.
Marius, der vor unserer Zeitrechnung im Römischen Reich geboren wurde, beschreibt anfangs die historische Entwicklung des römischen Imperiums und besonders die Entwicklung der Stadt Rom seit der Zeit des Kaisers Augustus. Hierbei wird auch die Ausbreitung, die theologischen Zwistigkeiten und der Sieg des Christentums aus der Sicht eines altrömisch und traditionell geprägten Römers geschildert. Auch der Niedergang Roms, verursacht durch die Völkerwanderung und das sich verändernde Gefüge der territorialen Grenzen, sowie der kulturelle und machtpolitische Aufstieg Konstantinopels werden in die Erzählung eingearbeitet.
Neben diesen antiken historischen Bezügen berichtet Marius ebenfalls von der gesamteuropäischen Pest im Mittelalter und der darauffolgenden Neuzeit. Hier werden u.a. die Erfindung des Buchdrucks, die Renaissance mit ihren wiederentdeckten klassischen Vorstellungen und die Entwicklung der Malerei beschrieben. Ein anderes für Europa prägendes Ereignis, die Reformation, wird jedoch von der Katholikin Rice durch den Mönch in den Alpen negativ bewertet.
In meinen Augen ist Blut und Gold, welches zu den Chroniken der Vampire gehört, eines der schönsten Werke von Anne Rice. Es lässt sich flüssig lesen und führt uns von der Antike bis in die Gegenwart. Ich würde dieses Buch jederzeit wieder lesen und gebe ihm daher 4 von 5 möglichen Punkten.

Sonntag, 23. Dezember 2012

[Rezension] Memnoch der Teufel

Titel: Memnoch der Teufel
Autor: Anne Rice  
Taschenbuch: 480 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (1. Januar 2000) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 344244196X 
ISBN-13: 978-3442441969

Kurzbeschreibung: 
Blut ist Lestats Leidenschaft.
Seit der berühmte Vampir jedoch die fromme Dora kennt, ist alles anders: Er will nicht ihr Blut, sondern ihre Liebe. Aber andere Versuchungen lauern im verschneiten New York des 20. Jahrhunderts: Der hinterlistige Memnoch kommt ihm in die Quere, der Teufel höchstpersönlich.
Und der verspricht Lestat Himmel und Hölle und bittet ihn, die Welt vor Gott zu retten. Lestat muß sich entscheiden, welchem Herren er künftig dienen will.
Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Nachdem er den Drogenhändler und Kunstsammler Roger, den er schon eine Weile verfolgt hatte, getötet hat, erscheint Lestat dessen Geist und bittet ihn, sich um seine Tochter, die Fernsehpredigerin Dora zu kümmern.
Zur selben Zeit jedoch verspürt Lestat die Präsenz einer starken Kraft, die sich ihm wiederholt nähert. Es offenbart sich eine Gestalt, die sich Memnoch nennt und von sich behauptet, der Teufel zu sein. Memnoch zeigt Lestat Himmel und Hölle, sowie die Entstehung des Weltalls. Während er das tut, erklärt Memnoch ihm die biblische Geschichte aus seiner Sicht, wobei einige Widersprüche auftauchen. Außerdem betont er, nicht der Teufel im üblichen Sinne zu sein, sondern, dass seine Aufgabe in der Hölle darin bestände, die verloren Seelen in den Himmel hinaufzuführen. Genau diese Aufgabe bietet der Teufel nun auch Lestat an.
Während seiner Reise mit Memnoch erlebt Lestat die Passion Christi, darf vom Blut Jesu trinken und erhält das Schweißtuch der Veronika. Allerdings wendet sich Lestat von Memnoch ab und verliert auf der Flucht sein linkes Auge.
Lestat kehrt nach New York zurück und berichtet den Vampiren Armand und David Talbot sowie Dora von seinen Erlebnissen. Sowohl Dora als auch Armand sind von Lestats Geschichte und von dem mitgebrachten Schweißtuch der Veronika schwer berührt und Armand will wegen des göttlichen Blutes in seinen Adern von Lestat trinken. Dora jedoch entwendet das Tuch, um es der Welt zu offenbaren und begründet dadurch später eine neue christliche Bewegung, woraufhin Armand ihr nacheilt und sich der Sonne opfert.
Zurück in New Orleans erhält Lestat sein Auge durch Memnoch zurück und wird kurz darauf von Maharet, da er sich der Manipulation durch den Teufel bewusst wird, in einem Keller des St.-Elisabeth-Konvent gesperrt.
Nach vierzehn Tagen ist er wieder frei und wandert durch die Straßen New Orleans, wobei er den Leser bittet, seinen Worten zu glauben .

Lestat erzählt auch diese Geschichte wieder aus der Ich-Perspektive und man kann sich gut in ihn hineinversetzen, was bei Rice ja schon fast eine Grundvoraussetzung ist. Allerdings tauchen hier meiner Meinung nach viel zu viele Motive des Katholizismus auf, dem sich Rice zu dem Zeitpunkt der Buchentstehung vermehrt zugewandt hat und das passt in meinen Augen nicht mehr ganz so toll zu den früheren Bänden der Vampirchroniken. Natürlich ist auch dieser Teil von Lestats Geschichte faszinierend, aber dennoch finde ich, dass dieses plötzliche Auftauchen von Gott und dem Teufel einfach nicht in diese Buchreihe passt.
Daher bekommt auch dieses Buch nur 3 von 5 Punkten von mir.

 

Samstag, 22. Dezember 2012

[Rezension] Nachtmahr

Titel: Nachtmahr
Autor: Anne Rice 
Taschenbuch: 544 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (1. August 1996) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442434009 
ISBN-13: 978-3442434008

Kurzbeschreibung:
Seit über zweihundert Jahren ist er nun schon der Rebell unter den Vampiren, der unbestrittene König der Nacht: Lestat de Liancourt, eine Legende im Reich der Untoten wie der Lebenden. Doch Lestat sehnt sich danach, zu seiner vergessenen Existenz als gewöhnlicher Mensch zurückzukehren, und ergreift deshalb die Gelegenheit, für kurze Zeit seinen Körper mit dem eines Sterblichen zu tauschen. Als dieser nicht zurückkehrt, beginnt Lestats verzweifelte Suche nach dem 'Körperdieb'. Und die Zeit drängt, denn der Usurpator hat bereits eine blutige Spur quer durch die Vereinigten Staaten gezogen ...
Quelle: Amazon

Meine Meinung: 
Lestat befindet sich zu Beginn des Romans in einer trübsinnigen Gemütslage: Er leidet unter seiner Existenz, den wiederkehrenden Albträumen von seiner verstorbenen „Vampir-Tochter“ Claudia und der allmählichen Auflösung der Vampir-Gemeinschaft . Nur zum greisen Generaloberen der Geheimorganisation Talamasca, David Talbot, unterhält er noch Kontakt, wobei er diesem wiederholt anbietet, ihm ebenfalls zum Vampir zu machen, was David allerdings kategorisch ablehnt. Getrieben von Einsamkeit und Melancholie begibt sich Lestat in die Wüste Gobi, um herauszufinden, ob er überhaupt noch sterben kann. Dieser Selbstmordversuch misslingt und so begibt sich der von der Sonne verbrannte Lestat wieder zu David Talbot.
Ein unbekannter Mann namens Raglan James nimmt Kontakt zu Lestat auf und bietet ihm an, für eine Woche seinen menschlichen Körper gegen den vampirischen von Lestat zu tauschen. Trotz der Einwände anderer Vampire und seines Freundes David lässt sich Lestat auf den Tausch ein. Wieder im Besitz eines menschlichen Körpers erforscht und genießt Lestat das Dasein als Mensch, das er seit über zweihundert Jahren vermisst hatte, und besichtigt Washington D. C. während des andauernden Winters, wobei er an einer schweren Lungenentzündung erkrankt. Nachdem Raglan James nicht erscheint, um, wie vereinbart, die Körper wieder zu tauschen, gelangt Lestat, dem wiederholt Claudia erscheint, in die Obhut der Nonne Gretchen, die ihn während der Genesung betreut.
Lestat sucht die Hilfe der anderen Vampiren. Allerdings verweigern ihm sowohl Marius de Romanus als auch Louis de Pointe du Lac jeglich Unterstützung, weswegen er sich nun an David wendet. Dieser berichtet ihm, dass der Körperdieb Raglan James ein ehemaliges Mitglied der Talamasca war und dass der für den Tausch bereitgestellte Körper ehemals einem Gefangenen einer psychiatrischen Anstalt gehört hatte. Aufgrund seines Leichtsinns und des ausschweifenden Lebensstils gelingt es Lestat und David, Raglan James auf dem Schiff Queen Elizabeth 2 ausfindig zu machen. Durch einen Trick kehrt Lestat in seinen Körper zurück und muss sich aufgrund der aufgehenden Sonne schnell in sein sicheres Versteck auf dem Schiff begeben. Jedoch am nächsten Abend sind sowohl der Körperdieb als auch David verschwunden.
Lestat findet David in Florida und ist überrascht, zu erfahren, dass sich sein Freund trotz früherer Beteuerungen in einen Vampir verwandeln will. Während der begonnen Umwandlung entdeckt Lestat aber, dass James während des Körpertausches auf dem Schiff nicht in den von ihm geraubten Körper zurückgekehrt war und stattdessen den von David übernommen hatte. Daraufhin versetzt Lestat dem Körperdieb einen tödlichen Schlag, wodurch für David eine Rückkehr in seinen alten Körper unmöglich wird.
Zurück in New Orleans versöhnt sich Lestat wieder mit Louis und beginnt, ihr altes Haus in der Rue Royale im French Quarter zu renovieren. An dieser Stelle wendet er sich direkt an den Leser und weist darauf hin, wer nun mit diesem Ende glücklich sei, sollte mit dem folgenden Kapitel nicht fortfahren.
Denn nun begibt sich Lestat nach Barbados, um David in seinem neuen Körper gewaltsam zu einem Vampir zu machen. Daraufhin verschwindet David und Lestat kehrt, nachdem die Suche nach seinem Zögling erfolglos blieb, in das nun fertiggestellte Haus in New Orleans zurück, wo er sowohl Louis als auch David vorfindet.
Nach einem klärenden Gespräch zwischen den dreien werden Pläne gemacht, nach Rio de Janeiro zu reisen.

Die gesamte Geschichte wird von Lestat aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch es der Autorin gelingt, dessen Ängste und Sorgen, sowie seine psychische Gemütslage, welche letztlich zu diesem halbherzigen Selbstmordversuch führt, ausdrucksstark darzustellen und gleichzeitig auch dem Körpertausch einen realen und beabsichtigten Hintergrund zu geben.

In meinen Augen ist das Buch nicht ganz so gelungen, wie die anderen Teile, aber das liegt daran, weil mich das Motiv des Körpertausches nicht so sehr anspricht. An und für sich ist es ein solides Werk, welches Rice's Stil entspricht und den vierten Teil der Chroniken der Vampire darstellt. Fans der Reihe sollten es gelesen haben und man kann es durchaus empfehlen, allerdings würde es bei mir auf einer Skala von 1 bis 5 'nur' 3 Punkte bekommen, aus oben genannten Gründen.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

[Rezension] Die Königin der Verdammten

Titel: Die Königin der Verdammten
Autor: Anne Rice 
Taschenbuch: 544 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (1. Juni 1993) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442098432 
ISBN-13: 978-3442098439

Kurzbeschreibung: 
Der dritte Band der „Chronik der Vampire“

Er ist schön wie ein gefallener Engel, doch sein Lebenselixier ist Blut: Lestat de Lioncourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, der Jüngling mit den blauen Augen und dem blonden Haar. Seine unerhörten Taten haben die Liebe von Akascha, der Königin der Verdammten, geweckt. Sie, die Urmutter aller Vampire, bricht nach jahrtausendelangem Schlaf mit ihrem geliebten Prinzen Lestat auf, die Welt nach ihren eigenen archaisch-grausamen Vorstellungen zu gestalten. Bis Lestat erkennt, dass er sich zwischen seinem verzehrenden Verlangen nach Akascha und der Liebe zu den Menschen entscheiden muss.

• Ein sinnliches Lesevergnügen aus der phantastischen Welt der Nachtgestalten

• Für alle Leserinnen von Stephanie Meyer und Lara Adrian
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Meine Meinung:
Eine gelungene Fortsetzung vom zweiten Teil der Reihe. Das Buch beginnt dort, wo Der Fürst der Finsternis mit dem Konzert von Lestats Band endet. Rice erzählt die Geschichte der Königin der Verdammten aus der Perspektive von vielen schon aus den ersten beiden Teilen der Chroniken der Vampire bekannten Personen, aber auch aus der Perspektive von unbekannten, sowohl Vampiren, wie auch Menschen.
Zeitlich gesehen wird rückwärts die Geschichte von wenigen Stunden bis Tagen vor dem Konzert beleuchtet, wie auch die Geschichte über die Entstehung der Vampire erzählt. Akasha (DieMutter der Vampire) wacht aus ihrem Jahrtausende währenden Schlaf auf und tötet Enkil (ihren Mann & DerVater der Vampire), um sich dann auf die Suche nach Lestat zu machen, der sie geweckt hat. Sie möchte ihn zu ihrem König machen, etwas, das die Kinder des Milleniums (unter anderem Maharet, Mekare, Khayman, Santino, Marius und andere) verhindern möchten, da Akasha eine erbarmungslose Herrscherin ist, die nicht davor zurückschreckt ganze Völker auszulöschen, wenn ihr etwas gegen den Strich geht.
In meinen Augen ist das Buch eine gelungene, wenn auch durch die vielen Perspektivenwechsel, die immer nach einem Kapitel erfolgen, ein wenig verwirrend. Rice versteht es allerdings auch diese Perspektivwechsel zu nutzen und die Handlungsstränge nach und nach miteinander zu einem vollkommenen Bilderteppich zu verknüpfen. Mein persönliches Exemplar des Buches ist schon sehr vergilbt und zerlesen, kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es nächstes Jahr zwanzig Jahre alt wird ^^. Einem jeden Fan von Vampirromanen kann ich die Werke von Anne Rice einfach nur ans Herz legen, denn sie sind Klassiker dieses Genres.

Sonntag, 16. Dezember 2012

[Rezension] Der Fürst der Finsternis

Titel: Der Fürst der Finsternis
Autor: Anne Rice 
Taschenbuch: 608 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. (1. September 1992) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442098424 
ISBN-13: 978-3442098422

Kurzbeschreibung:
Lestat de Lioncourt: Er ist schön wie ein gefallener Engel, und wenn er lacht, bersten die Spiegel, doch seine Tränen sind bitter, und sein Lebenselixier ist - Blut. Ruhelos durchstreift der Gentleman-Vampir die Welt, bis er schließlich in New Orleans in einen todesgleichen Schlaf fällt, aus dem er achtzig Jahre später erwacht....
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Meine Meinung: 
Anne Rice erzählt in Der Fürst der Finsternis die Geschichte des verarmten Adligen Lestat de Lioncourt, wie er als Mensch in der Auvergne des 18. Jahrhunderts  aufwächst und schließlich ein Vampir wird. Es erzählt über seine Zeit am Theater der Vampire und greift schließlich auch die Geschichte aus Gespräch mit einem Vampir auf, wo Lestats Sicht der Dinge geschildert wird, und auch, wie sich Lestats und Louis Wege trennen und Lestat schließlich in einen todesgleichen Schlaf verfällt und erst in den 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wieder aufwacht.

Mein Exemplar von Der Fürst der Finsternis ist total zerlesen und ich muss sagen, ich liebe dieses Buch, auch wenn es stellenweise ein wenig langatmig ist, was aber an der Art liegt, wie Anne Rice ihre Geschichten erzählt. Nichts desto trotz tut es dem faszinierenden Leben Lestats keinen Abbruch. Wir lernen, wer er als Mensch war, wie er ein Vampir wurde, als solcher 'aufwuchs' und schließlich allein auf die Welt losgelassen wurde. Man erhält einen Einblick in vergangene Jahrhunderte und allein diese Tatsache, macht dieses Buch so interessant, immerhin hat Rice dafür ordentlich recherchiert. Ich finde, der zweite Teil der Chronik der Vampire ist ebenfalls sehr interessant und mehr als lesenswert.

Freitag, 14. Dezember 2012

[Rezension] Gespräch mit einem Vampir

Titel: Gespräch mit einem Vampir
Autor: Anne Rice 
Taschenbuch: 288 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (1. Oktober 1991) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442410150 
ISBN-13: 978-3442410156 
Originaltitel: Interview with the Vampire

Kurzbeschreibung: 
Gerade erst fünfundzwanzig Jahre alt ist der hübsche, begehrenswerte Louis, als er im New Orleans des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts zum Vampir wird - "gezeugt" von Lestat de Lioncourt, dem unbelehrbaren Rebellen unter den Vampiren, dem gefallenen Engel mit den blauen Augen und dem blonden Haar. Und Lestat wird für Louis zum geliebten Lehrmeister, der ihn in die Welt des Übersinnlichen einführt. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise durch die ganze Welt, auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteuern in der ewigen dunklen Unsterblichkeit.
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Meine Meinung:
Dieses Buch ist der erste Teil der Chronik der Vampire verfasst von Anne Rice und erzählt den Beginn eines unglaublichen Lebens oder eher Todes.
Louis de Pointe du Lac, der Erzähler dieser Geschichte, berichtet davon, wie er zu einem Untoten wurde, sich von Tierblut ernährte und nach Jahren, die er gemeinsam mit seinem Schöpfer Lestat verbracht hat, verbotenerweise gemeinsam mit Lestat ein Vampirkind  namens Claudia erschafft. Claudia altert nicht, hat aber die Seele einer erwachsenen Frau in sich.
Irgendwann 'töten' Claudia und Louis ihren Meister und machen sich auf eine gefährliche Reise von der neuen in die alte Welt, wo sie auf andere Vampire treffen. Einer von ihnen, Armand, hilft ihnen hinter den Kulissen und schließlich auch offen immer wieder, nachdem bekannt wird, dass diese beiden das größte Verbrechen schlechthin begangen haben.
Am Ende des Buches trifft Louis auf seinen alten Meister, der seinen Lebenswillen verloren zu haben scheint.

Stellenweise ist das Buch ein bisschen langatmig, aber nichts desto trotz ist es eines der Bücher, die bei mir am zerlesensten sind. Ich mag es einfach, wenn Louis über sein unsterbliches Leben nachdenkt und Lestat damit zur Weißglut treibt, oder wenn Claudia ihren 'Vätern' nicht gehorcht und mal wieder alles ins Chaos stürzt, weil sie ihre Mahlzeit im Haus einnimmt.
Rice's Schreibstil hält mich nach wie vor gefangen und wer düstere, romantische, bisweilen ein wenig gruselige Vampirromane mag, der ist mit diesem Klassiker von 1976 mehr als gut beraten.
Ich finde, er stellt immer noch einen Meilenstein dar, denn hier haben die Vampire eine 'Seele' und sind nicht einfach nur blutgierige Monster. Sie denken genau wie wir Menschen darüber nach, ob ihre Existenz überhaupt berechtigt ist oder nicht und was sie mit sich selbst anfangen sollen, eben ganz so wie wir auch.