Posts mit dem Label Deutscher Taschenbuch Verlag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Deutscher Taschenbuch Verlag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 17. August 2014

[Rezension] Der Apfelsammler

Titel: Der Apfelsammler
Autor: Anna Jonuleit 
Broschiert: 368 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423260173 
ISBN-13: 978-3423260176

Kurzbeschreibung:

Nach der Trennung von ihrem Freund reist Hannah nach Castelnuovo in Umbrien, um das Erbe ihrer geliebten Tante Eli anzutreten: ein kleines Steinhaus voller Rätsel. Beim Aufräumen fallen ihr alte Briefe von Eli in die Hände, und sie beginnt zu lesen … In diesen Tagen erkundet Hannah Castelnuovo, Elis zweite Heimat. Als sie zufällig auf ein Grundstück mit seltsam verbrannten Obstbäumen gelangt, wird sie unsanft von dort vertrieben. Dorfbewohner erklären ihr später, dass der schroffe Fremde harmlos und seine Leidenschaft das Züchten alter Obstsorten sei. Aus unerfindlichen Gründen hatte sich Eli einst mit dem »Apfelsammler« angefreundet, und auch Hannah sucht seine Nähe. Ist er der Schlüssel zu Elis Geheimnis?

Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Die Geschichten von Hannah und ihrer Tante Eli werden parallel erzählt, und beide Geschichten sind unendlich wertvoll für dieses Buch.  Liebe, Leidenschaft,  Gefühle und Geheimnisse - die Seiten dieses Buch sind voll davon. Tante Elis Geschichte von ihrer Jugend ist unendlich traurig und dem Leser bleibt nichts anderes übrig, als mit diesem jungen, für diese Zeit sehr modernen und aufgeschlossenen Mädchen zu fühlen. Sie lebt mit ihrem strengen Vater auf einem Bauernhof in Mosisgreuth, hat sehr viel Arbeit und wahrlich kein leichtes Leben. Dann lernt sie Giorgio kennen und Elis Leben verändert sich.
Selbiges gilt auch für Hannah, deren Leben sich schon zu Beginn des Buches in Umbruch befindet, nachdem sie sich von ihrem langjährigen Partner getrennt hat und nun zur Beisetzung ihrer Tante Eli nach Umbrien fährt, wo alles beginnt sich noch mehr zu verändern.
Die Sprache des Buches ist so authentisch und lebendig, dass man als Leser meinen könnte in einem Obstgarten zu stehen und stiller Beobachter der Geschehnisse zu sein.
Ich hab mir sooft vorgenommen "Nur noch dieses Kapitel" - und dann war es so spannend, dass ich doch noch weiterlesen musste bis es zu dunkel zum Lesen war. ^.~
Für mich also ein rundum gelungenes Leseerlebnis, welches ich bei Gelegenheit noch einmal wiederholen werde.

Von mir gibt es vier Grisus als Bewertung.


Dienstag, 28. Mai 2013

[Rezension] Schwarzer Mond über Soho

Titel: Schwarzer Mond über Soho
Autor: Ben Aaronovitch 
Taschenbuch: 416 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423213809 
ISBN-13: 978-3423213806 
Originaltitel: Moon over Soho



Kurzbeschreibung:
Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung.
Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...

Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Nach Die Flüsse von London ist Schwarzer Mond über Soho der zweite Teil in Ben Aaronovitchs Urban Fantasy Reihe. Wir erfahren in diesem Buch mehr über PC Grants Ausbildung zum Magier und es knüpft Geschehenstechnisch an Die Flüsse von London an. Grants Vorgesetzter Thomas Nightingale ist immer noch nicht vollkommen genesen von der schweren Schußverletzung, die er sich im ersten Teil zuzog und Grant lässt sich bei dem Versuch einen Fall zu lösen mit der Lebensgefährtin eines Opfers ein und beginnt eine Beziehung mit ihr.
Was mich ein wenig stört, ist, dass Grant bei fast jedem Zusammentreffen mit Simone Sex mit ihr hat und das ganze mehr oder weniger deutlich beschrieben ist. Irgendwie finde ich, passt das nicht so ganz in diese Art von Geschichte rein. Vielleicht ist das auch nur mein persönliches Empfinden im Moment., weil mich so etwas normalerweise nicht stört.
Alles in allem ist dieser Fall rund um die Jazzvampire aber spannend und nicht von Anfang an vorhersehbar. Später hatte ich beim Lesen so eine Vermutung, wer mitschuldig am Tod der Musiker sein könnte, aber das möchte ich an dieser Stelle jetzt nicht verraten, um euch das Lesevergnügen nicht zu verderben.
Was auch noch hervorsticht und eine schöne abschließende Szene ist, ist die Tatsache das Lesley May, die schwere Gesichtsverletzungen im ersten Band davon trug, Peter Grant zum ersten Mal nach dem Unfall ihr Gesicht zeigt und er nicht schreiend davon läuft, sondern sie einfach nur so aufzieht, wie er es sonst auch tut, obwohl er dermaßen schockiert ist, dass er am liebsten davon gelaufen wäre. Das fand ich richtig gut, dass er so zu ihr hält und sich dann auch noch freut, dass sie ein Werlicht erzeugen kann.
Also auch für Teil zwei gibt es von mir 5 Grisus.


Freitag, 24. Mai 2013

[Rezension] Die Flüsse von London

Titel: Die Flüsse von London
Autor: Ben Aaronovitch 
Taschenbuch: 480 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423213418 
ISBN-13: 978-3423213417 
Originaltitel: Rivers of London


Kurzbeschreibung:

Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.
»Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!« 

Quelle: Amazon 

Meine Meinung:
Peter Grant, ein Police Constable aus London, stolpert in die Welt der Magie und wird von Polizeiinspektor Thomas Nightingale, dem letzten Zauberer Englands, unter seine Fittiche genommen. Nightingale beginnt damit Peter auszubilden, sei es in Magie, aber auch in Sprachen, wie Latein, Griechisch und Arabisch, damit er entsprechende Bücher über die Kunst des Zauberns lesen kann.
Als er sich eines Abends mit seiner Kollegin und guten Freundin Lesley May am Convent Garden aufhält, begegnet er seinem ersten Geist und kurz darauf beginnt eine Serie von Morden, gespickt mit Begegnungen mit Flussgöttern und -göttinen, Vampiren und natürlich Geistern.

Ich finde Peter Grant ist eine sehr sympathische Figur nigerianisch-irischer Abstammung, der versucht alles magische auch wissenschaftlich zu erklären, was manchmal zu ziemlichen Verwirrungen führt, ihm aber letztendlich hilft zu verstehen und auch die Magie anzuwenden. Aufgrund seines durchaus breitgefächerten Wissens(manchmal auch Halbwissens) zieht er schnell Schlüsse und versucht Erklärungen für allerlei Phänomene zu finden, was ihn oftmals vom Wesentlichen ablenkt. Gerade diese 'Schusseligkeit' macht ihn in meinen Augen sympathisch, denn dadurch ist er nicht der perfekte Held. Er lernt gerade, dass nichts in der Welt so ist wie es scheint und sein Meister/Mentor Nightingale lässt ihn oftmals über Trial and Error lernen, anstatt ihm klare Anweisungen zu geben, da er der Meinung ist, Peter müsse seinen eigenen Weg finden, die Magie zu nutzen. Er gibt ihm immer nur Anhaltspunkte, für die Feinausarbeitung ist Peter selbst zuständig.

Thomas Nightingale sieht aus wie vierzig, ist aber weit über hundert Jahre alt. Er ist der einzige noch übriggebliebene Zaubermeister Englands und verfügt über ein tatsächlich breitgefächertes Wissen, welches er versucht ständig zu erweitern. Allerdings hat er mit moderner Technik absolut nichts am Hut, wie sich später herausstellt auch aus gutem Grund. Allzuviel erfährt man in diesem Buch leider nicht über ihn, aber alles in allem fand ich ihn bis jetzt durchaus sympathisch, wenn auch ein wenig schrullig, wie halt Engländer so sind. Gerade die vom alten Schlag, aber ich finde, gerade das macht seine Figur aus.

Police Constable Lesley May, ihres Zeichens eine Kollegin Peter Grants, die allerdings zur Mordkommission versetzt wurde und nicht im Folly, der Abteilung für Magisches, arbeitet, ist seit Ausbildungsbeginn mit Grant befreundet. Die beiden gehen regelmäßig gemeinsam aus, aber mehr als Freunde sind sie nicht. Trotz der Tatsache, dass sie unterschiedlichen Abteilungen zugeteilt sind, arbeiten sie gemeinsam an diesem aktuellen Fall und Lesley spielt eine ganz zentrale Rolle in der Geschichte, wie sich später herausstellt. Sie ist lustig, holt Peter immer wieder auf den Boden der Tatsachen und ins hier und jetzt zurück, wenn er mal wieder mitten in der Action in seine wissenschaftlichen Erklärungen oder seine eigene Welt hereinpurzelt.  Auch sie ist mir sehr sympathisch.

Der Schreibstil von Ben Aaronovitch ist klar, flüssig und gut verständlich. Wenn er fremde Begriffe bzw. Fachbegriffe der Magie einführt, so erklärt er sie immer für jedermann verständlich. Seine Figuren sind ausgereift, entwickeln sich aber ständig weiter und sind definitiv alles andere als flach. Man lernt im Laufe der Geschichte zum Beispiel das Peter Grants Vater seit 30 Jahren alternder Jazzmusiker und Junkie ist, der sein Heroin auf Rezept bekommt, da sein Doktor Jazz liebt, und dass dieser an einem Emphysem leidet und daher das Rauchen aufgeben soll.
Mir gefällt ebenfalls dieser Mix aus Vergangenheit und Moderne, den Aaronovitch hier bietet. Immer wieder entführt er uns in das alte London, aber auch zusätzlich noch in die Welt des Mystischen, in die Welt der alten Götter und Sagen. Das macht Die Flüsse von London sehr interessant zum Lesen. Ich vergebe für dieses Buch 5 Grisus, denn es hat mir wirklich Spaß gemacht in die Welt von Peter Grant einzutauchen.

 

Samstag, 18. Mai 2013

[Rezension] Frau im Schatten

Familiengeschichte

Titel: Frau im Schatten: Eine Familiengeschichte
Autor: Dorinde van Oort 
Taschenbuch: 368 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423212217 
ISBN-13: 978-3423212212 
Originaltitel: Vrouw in de schaduw

Kurzbeschreibung:
»Als ich am Kamin vorbeiging, roch ich etwas Seltsames. Ich sah ein dickes Bündel eng zusammengepackter Briefe in der Asche liegen, das an den Rändern schon angesengt war. Ich angelte es aus dem Kamin heraus. Gleich auf den ersten Blick erkannte ich Großvaters Handschrift ...«
Ein junges Mädchen, in seiner Unschuld von mächtigen Männern begehrt und rücksichtslos ausgenutzt, wird am Ende zur skrupellosen Täterin in einem fesselnden Familiendrama.
 
Quelle: Amazon

Ich habe dieses Buch bei Erscheinen erworben für weit mehr, als man heute bezahlt. Jetzt bin ich endlich so weit, dass ich dieses Buch lesen kann. Ich bin gespannt, ob es wirklich so spannend ist, wie die Kurzbeschreibung verspricht.
 
Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch jetzt mehr oder weniger in einem Rutsch durchgelesen und ich muss sagen, ich war schockiert, was Annetje da in ihrem Leben so alles abgezogen hat. 
Ich möchte jetzt keine Details nennen, aber dieses Familiendrama liest sich besser als jeder Krimi. Der Schreibstil ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, weil alles aus der Sicht von Annetjes Enkelin Emma geschrieben wird, die sich die Geschichte anhand ihrer eigenen Erinnerungen und von alten Briefen und Unterlagen zusammenreimt.
Was mit Annetje passiert und was sie selbst tut, erwartet niemand in seiner Familie. Da kommen nach ihrem Tod viele dunkle Geheimnisse ans Tageslicht und diese jagen einem eine fiese Gänsehaut über den Rücken.
Ich war so gefesselt von der Geschichte, dass ich sogar meinen Tee nicht angerührt habe.
Einzig die Tatsache, dass nicht abschließend geklärt ist, wie Lepel, Annetjes Stiefsohn, an den Geschehnissen beteiligt ist, gibt einen Grisu Abzug.


[Nachschub] Mein SuB wächst und gedeiht ^^

Da ich ja Teil drei der Reihe durch vorablesen.de bekommen habe, habe ich nun auch die ersten beiden Bücher von Ben Aaronovitch erworben.

Titel: Die Flüsse von London
Autor: Ben Aaronovitch 
Taschenbuch: 480 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423213418 
ISBN-13: 978-3423213417 
Originaltitel: Rivers of London

Kurzbeschreibung:
Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.
»Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!« 

Quelle: Amazon 


Titel: Schwarzer Mond über Soho
Autor: Ben Aaronovitch 
Taschenbuch: 416 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423213809 
ISBN-13: 978-3423213806 
Originaltitel: Moon over Soho


Kurzbeschreibung:
Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung.
Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...

Quelle: Amazon 

Und dann habe ich mir auch noch dieses Buch bestellt, weil mich der Titel fasziniert hat. Bin gespannt, ob das Buch hält, was der Titel verspricht.


Titel: Die Alchemie der Unsterblichkeit
Autor: Kerstin Pflieger
Taschenbuch: 352 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (21. Juni 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442474833 
ISBN-13: 978-3442474837

Kurzbeschreibung:
Wenn Sie lebend ankommen wollen, tun Sie was ich sage

Den jungen Gelehrten Icherios Ceihn packt die Angst. Niemals zuvor ist er durch diese finsteren Lande gefahren, noch nie hat er ein Irrlicht gesehen. Es ist das Jahr 1771 und Icherios auf dem Weg in den tiefsten Schwarzwald, um eine brutale Mordserie aufzuklären. Im Dorf erwartet ihn schon eine seltsame Ansammlung aus Vampiren, Werwölfen und Menschen, die alles andere als friedfertig ist. Und ein Mord folgt auf den nächsten ...

Quelle: Amazon 

Sobald ich mein  aktuelles Buch Frau im Schatten abgeschlossen habe, was nicht mehr lange dauern wird, werde ich wohl mit Die Flüsse von London weiter machen. Ich brauche nach diesem 'Familiendrama' ein bisschen Mystery.
 

Donnerstag, 16. Mai 2013

[Aktueller Lesestoff] Frau im Schatten: Eine Familiengeschichte

Titel: Frau im Schatten: Eine Familiengeschichte
Autor: Dorinde van Oort 
Taschenbuch: 368 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423212217 
ISBN-13: 978-3423212212 
Originaltitel: Vrouw in de schaduw

Kurzbeschreibung:
»Als ich am Kamin vorbeiging, roch ich etwas Seltsames. Ich sah ein dickes Bündel eng zusammengepackter Briefe in der Asche liegen, das an den Rändern schon angesengt war. Ich angelte es aus dem Kamin heraus. Gleich auf den ersten Blick erkannte ich Großvaters Handschrift ...«
Ein junges Mädchen, in seiner Unschuld von mächtigen Männern begehrt und rücksichtslos ausgenutzt, wird am Ende zur skrupellosen Täterin in einem fesselnden Familiendrama.
 
Quelle: Amazon

Ich habe dieses Buch bei Erscheinen erworben für weit mehr, als man heute bezahlt. Jetzt bin ich endlich so weit, dass ich dieses Buch lesen kann. Ich bin gespannt, ob es wirklich so spannend ist, wie die Kurzbeschreibung verspricht.

Samstag, 2. März 2013

[Rezension] Die Outsider

Titel: Die Outsider
Autor: Susan E. Hinton 
Taschenbuch: 240 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2001) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423781696 
ISBN-13: 978-3423781695 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre 
Originaltitel: The Outsiders

Kurzbeschreibung:
Der vierzehnjährige Ponyboy Curtis lebt allein mit seinen älteren Brüdern Soda und Darry, seit die Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Ponyboy ist ein Greaser - so nennen sich die Jugendlichen aus den Slums der Großstadt, die einen endlosen Kleinkrieg gegen die arroganten Socs aus den wohlhabenden Familien der West Side führen. Dieser Krieg hinterlässt nicht nur sichtbare Wunden, sondern auch Narben auf der Seele: der nervöse Jonny hat panische Angst vor den Socs, seitdem sie ihn brutal zusammengeschlagen haben.

Als Pony und Jonny eines Abends von einigen betrunkenen Socs überfallen werden, dreht Jonny durch und ersticht einen der anderen Jungen. Mit Ponyboy flieht er aus der Stadt und versteckt sich in einer alten Holzkirche. Dort kommt es zur zweiten Katastrophe: Beim Versuch, einige Kinder aus der brennenden Kirche retten, wird Jonny schwer verletzt. Dass die Greaser die Socs in einer großen Schlacht besiegen, ist für Ponyboy nun nicht mehr so wichtig. Durch Jonnys Tod beginnt er zu verstehen, wie sinnlos Hass und Gewalt tatsächlich sind. 
Quelle: Amazon 

Meine Meinung:
Ich war gerade in der siebten Klasse, als ich dieses Buch das erste Mal gelesen habe. Ich hab es damals für die Schule lesen müssen und meinen Lehrer zur Verzweiflung getrieben. Hausaufgabe war es, die ersten beiden Kapitel zu lesen und eine Person unserer Wahl zu beschreiben. Ich kleine Leseratte habe gleich das ganze Buch verschlungen innerhalb von weniger als zwei Stunden und dann eine komplette Analyse meines Lieblingscharakters Sodapop geschrieben. Wenn ich mich recht entsinne hab ich sogar noch das Deutschheft, in dem die ganzen Analysen und Aufsätze zu Die Outsiders drin sind im Schrank liegen.
Immer wieder hole ich mir dieses Buch aus dem Regal und immer wieder bin ich von dieser Geschichte fasziniert. Ponyboy Michael Curtis, der Hauptcharakter,  der die Geschichte in der Ich-Perspektive schreibt, wird durch die Geschehnisse in seiner Umgebung langsam aber sicher erwachsen und stellenweise ist es hart dieses Buch zu lesen, denn es zeigt durchaus die Realität. Wie die Reichen die Armen fertig machen und wie unnütz das alles eigentlich ist, denn letztendlich sind diese Jugendlichen alle noch auf der Suche nach dem Weg, den sie in ihrem Leben gehen wollen.
Dieses Buch ist ein Buch über das Erwachsen werden, über einen Träumer, der dennoch kein Blatt vor den Mund nimmt, und bereit ist alles zu tun, um seinen besten Freund zu beschützen, aber ihn am Ende dennoch verliert.
Ich kann selbst einem Erwachsenen dieses Buch ans Herz legen. Es ist einfach wahnsinnig gut zu lesen, kurzweilig, aber definitiv nicht langweilig. Und wenn ich ehrlich bin, fast wünsche ich mir, es wäre ein wenig dicker, denn 240 Seiten sind eigentlich viel zu wenig, um diese Geschichte zu erzählen. ^^ Von mir gibt es hierfür 5 Grisus.





Und zum Abschluss möchte ich euch noch ein Gedicht von Robert Frost mit auf den Weg geben, welches auch in diesem Buch eine zentrale Rolle spielt.



Gold ist das erste Grün der Fluren,
vergänglichste der frühen Morgenspuren.
Die ersten Blätter sind wie zarte Blüten;
ihr Glanz lässt sich Sekunden nur behüten.
Bald folgen tausend Blätter wie mit einem Schlage.
Die Dämmerung vergeht und wird zum Tage.
So sank das Paradies aus Lust in Trauer.
Nicht Goldenes bleibt.
Nichts ist von Dauer.