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Mittwoch, 8. Mai 2013

[Rezension] Emmas Geheimnis

Titel: Emmas Geheimnis
Autor: Liz Balfour 
Format: Kindle Edition 
Dateigröße: 518 KB 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten 
Verlag: Heyne Verlag (14. Januar 2013) 
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. 
Sprache: Deutsch 
ASIN: B009QB605I

Kurzbeschreibung:
Zwei Frauen, eine tragische Liebe und ein dunkles Geheimnis

Kate will eigentlich nur vergessen. Nach dem Tod ihres Mannes Brian vor einem halben Jahr hat sie sich in ihr Heimatdorf an der Küste Irlands zurückgezogen. Mit der Unterstützung ihrer Eltern und ihrer Jugendliebe Sam kommt sie langsam zur Ruhe. Eines Tages steht plötzlich ihre Schulfreundin Emma vor ihrer Tür. Die beiden Frauen knüpfen an vergangene Zeiten an, doch Emma verheimlicht etwas. Kurz darauf findet Kate einige unangenehme Wahrheiten über Brian heraus, und bald schon muss sie sich eingestehen, dass ihr Mann ein anderer Mensch war, als sie immer glaubte.

Über den Autor:
Liz Balfour, geboren 1968, studierte Theaterwissenschaften und ist als Dramaturgin in Deutschland sowie im englischsprachigen Raum tätig. Schon von früher Jugend an war sie fasziniert von Irland, der grünen Insel, und verbringt ihre freie Zeit am liebsten im County Cork.

Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Ich habe mir dieses E-Book spontan geholt, weil mir das Cover gut gefiel und die Kurzbeschreibung auch sehr anssprechend war. Heute morgen habe ich dann angefangen es zu lesen uns es dann innerhalb weniger Stunden und bei einer großen Kanne Tee durchgelesen gehabt.
Ich muss gestehen, ich war vollkommen fasziniert von Kates Geschichte. Für sie liegt ein Teil ihres Lebens im Dunkeln, weil ihre Familie ihr verschweigt, wer ihr Vater ist. Zwei der Personen, die es ihr verraten könnten und die ihr Halt im Leben gaben, sind inzwischen verstorben. Ihre Mutter und ihre Großmutter und jetzt hat sie auch noch ihren letzten großen Halt, ihren Ehemann Brian verloren. Um wieder zu sich zu finden, zieht sie zurück in ihr Heimatdorf und hilft in der Kneipe ihres Onkels aus. Sie lernt neue Leute kennen und trifft auch eine alte Schulfreundin wieder und nach und nach beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen.
Als Leser kann man sich gut in Kates Gefühlswelt hineinversetzen. Ihre letzte Vertrauensperson wurde unvermutet durch einen Unfall aus ihrem Leben gerissen und sie muss lernen wieder allein auf beiden Beinen zu stehen, ohne sich auf ihre Familie zu stützen.
Die Autorin Liz Bafour versteht es dem Leser nicht nur Kates Welt nahezubringen, sondern ihn gleichzeitig auch noch nach Irland zu entführen. Man kann sich die Gegend richtig bildlich vorstellen und ich bin jetzt schon auf der Suche nach weiteren Werken dieser Autorin, weil mir ihr flüssiger Schreibstil gut gefallen und mich nach Irland entführt hat. Für dieses Buch gibt es fünf Grisus von mir und ich werde Emma's Geheimnis definitiv noch ein zweites Mal lesen, soviel ist schonmal sicher.

 


Samstag, 9. Februar 2013

[Rezension] Friedhof der Kuscheltiere

Titel: Friedhof der Kuscheltiere
Autor: Stephen King 
Taschenbuch: 608 Seiten 
Verlag: Heyne Verlag
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3453435796 
ISBN-13: 978-3453435797 
Originaltitel: Pet Sematary

Kurzbeschreibung:
Die Creeds, eine junge Familie, ziehen von Chicago ins idyllische Kleinstädtchen Ludlow im US-Bundesstaat Maine. Der Ort scheint paradiesisch: Fast abgeschieden von der Zivilisation grenzt ihr wundervolles Zuhause an ein schier unendliches Waldgebiet. Nur eine am Haus vorbeiführende Schnellstraße stört die Idylle. Familienvater Louis lernt den 83jährigen Jud Crandall kennen, der das Haus gegenüber bewohnt und ihm bald der Vater wird, den er nie hatte. Jud zeigt der Familie einen seltsamen Tierfriedhof, der wenige Schritte vom Haus der Creeds entfernt liegt, ein alter Ort des Todes, von Kindern angelegt, die ihre Haustiere verloren.
Es dauert nicht lange, und auch der Kater Winston Churchhill wird von einem auf der Schnellstraße dahinrasenden Truck überfahren. Damit beginnt für die Creeds eine Achterbahnfahrt des Grauens. Louis traut sich kaum, seiner Tochter Ellie von dem Verlust zu erzählen. Da zeigt Jud Louis einen Weg, Totes ins Leben zurückzuholen -- so scheint es zumindest. Doch die Toten kommen verändert zurück.
Friedhof der Kuscheltiere ist ein wahrhaft grausames Buch. Stephen King zwingt den Leser nicht nur zu einer schmerzhaften Auseinandersetzung mit Tod und Verlust aus verschiedenen Perspektiven. Durch die Einbeziehung des Übernatürlichen gelingt es King außerdem, beim Leser das ganze Spektrum negativer Emotionen zu erzeugen: Trauer, Frustration, weil dem Bösen scheinbar nicht beizukommen ist, Aggression, schleichende Angst, die schließlich zu lähmender Gewißheit wird, Furcht und zuletzt nacktes Entsetzen.
Damit ist Friedhof der Kuscheltiere ein Meisterwerk des Horrors, das jedoch aufgrund der Schilderung des übernatürlichen, namenlosen Entsetzens sicher nicht in Kinderhände gehört. Ein Buch mit Alptraumgarantie. --Erik Möller -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Louis Creed zieht mit seiner Familie in die idyllische Kleinstadt Ludlow, wo er eine Stelle im Krankenhaus bekommt. Die Familie lebt sich schnell ein, auch wenn für Creed die Arbeit auf der Krankenstation mit einem Schock beginnt, da ein angefahrener Jogger dort verstirbt.
Dieser warnt ihn vor einem in Ludlow gelegenen Tierfriedhof und führt ihn als Geist in der folgenden Nacht dorthin. Creed denkt, er hat dies nur geträumt und denkt nicht weiter darüber nach.
Als seine Frau mit den Kindern bei ihrer Familie ist, wird der Familienkater Church von einem Auto überfahren und sein Nachbar Jud Crandall führt Louis noch am selben Abend zum Tierfriedhof, um den Kater zu beerdigen. Zu Louis’ Überraschung führt er ihn jedoch auf ein verstecktes Felsplateau hinter dem Tierfriedhof, einen Friedhof der Mi'kmaq-Indianer.
Am nächsten Tag kehrt der Kater von den Toten zurück und hat beunruhigende Veränderungen durchgemacht, welche die Familie allerdings nur unbewusst wahrnimmt. Er tötet zum Beispiel seine Beute auf sehr sadistische Weise.
Kurze Zeit später wird Gage, der Sohn von Louis Creed, ebenfalls überfahren und kurz nach der Beerdigung schickt Louis seine Frau zu ihrer Familie, nachdem er eine folgenschwere Entscheidung getroffen hat. Er gräbt die Leiche seines Sohnes aus und bringt sie auf den alten Indianerfriedhof, obwohl er eindringlich von Jud davor gewarnt wird.
Währenddessen ist Rachel durch Träume und Fantasien ihrer Tochter und ein eigenes ungutes Gefühl gewarnt und macht sich auf den Weg zurück nach Ludlow. Louis legt sich nach seiner anstrengenden Unternehmung mit Schmerzen ins Ehebett und schläft ein. Gage kehrt, wie schon zuvor Church, zum Haus zurück. Er tötet Jud auf grausame Weise mit einem Skalpell seines Vaters. Seine Mutter Rachel hatte in der Nacht mit Jud telefoniert und dieser bat sie ihn als erstes zu besuchen, wenn sie in Ludlow angekommen sei. Sie begibt sich also in Juds Haus und wird ebenfalls Opfer von Gage, da sie in ihm nichts Böses, sondern immer noch ihren kleinen Sohn sieht.
Kurz darauf erwacht Louis aus seinem Schlaf und bemerkt das verschwundene Skalpell. Er nimmt mehrere Giftspritzen und schläfert zunächst Church damit ein. Als er ins Nachbarhaus geht und die Leichen von Jud und Rachel vorfindet, tötet er Gage, indem er ihn mit der zweiten Spritze niedersticht. Anschließend brennt Louis das Nachbarhaus nieder.
Er glaubt, dass sein Sohn nur böse wurde, weil er zu lange nach seinem Tod auf dem Felsplateau begraben wurde. Weil seine Frau erst vor kurzem gestorben war, beerdigt er sie auf dem Felsplateau. Der Roman endet mit Rachels Rückkehr und lässt offen, ob auch sie von dem bösen Geist besessen ist, der zuvor Church und Gage bewohnte.


Ich kann der Kurz- bzw. Produktbeschreibung von Amazon nur zustimmen. Dieses Buch ist auf seine Art und Weise wirklich grausam, denn die Art und Weise, wie man sich mit dem Tod auseinandersetzen muss, wenn man dieses Buch liest, jagt einem Schauer über den Rücken, lässt einen vor Angst zittern und man bekommt wirklich ein geballtes negatives Emotionsspektrum vor den Latz gehauen, weil der Tod in diesem Buch nicht unbedingt Erlösung verheißt, sondern die auf dem Indianerfriedhof begrabenen Toten zurückkehren und einem das Leben zur Hölle machen.
Mir hat schon der Film Angst gemacht, aber das Buch übertrifft den Film noch um Längen. Filme können den Horror, den Stephen King mit Worten auszudrücken vermag, nicht mit Bildern darstellen. Mein Kopfkino ist da beim Lesen hundertmal schlimmer. 
Allein für diesen Horror bekommt das Buch 5 von 5 Punkten.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

[Rezension] Christine

Titel: Christine
Autor: Stephen King  
Taschenbuch: 880 Seiten 
Verlag: Heyne Verlag (8. Februar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3453435729 
ISBN-13: 978-3453435728 
Originaltitel: Christine

Kurzbeschreibung:
Ein Meisterwerk der modernen Horrorliteratur
Eine verhängnisvolle Dreiecksbeziehung: Arnie liebt seine Freundin Leigh und "Christine", seinen 1958er Plymouth Fury. Aber das Auto lebt. Und es ist tödlich eifersüchtig.
Verfilmt von Starregisseur John Carpenter.
Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Es ist schon eine Weile her, dass ich Christine gelesen habe, aber es ist mir nach wie vor in guter Erinnerung geblieben.
Dieser 1958er Plymouth Fury ist tatsächlich tödlich eifersüchtig und bringt jeden Menschen um, der sich sichsichsi
ssisssich zwischen Sie und ihren Besitzer
sich zwischen sie und ihren aktuellen Besitzer stellt bzw. ihren Besitzer in irgendeiner Art und Weise falsch behandelt. Selbst Arnies bester Freund Dennis muss fast dran glauben.
Ich muss gestehen, ich hatte nach dem Genuss dieses Buches Alpträume von Autos, die versuchen Leute umzubringen und dennoch habe ich es mehr als einmal gelesen, einfach, weil ich die Figur Dennis Guilder so gern mochte.
Arnie, Christines neuer Besitzer, ist am Anfang des Buches ein unscheinbarer, pickelgesichtiger, junger Mann, der kein eigenes Auto besitzt und sich eines Tages in Christine, den 58er Plymouth Fury, verguckt. Er kauft ihn dem alten Besitzer ab, der ihn noch vor dem Wagen warnt, aber da ist Arnie schon fest in Christines Bann. Arnie verändert sich immer mehr und selbst sein bester Freund Dennis nimmt Abstand von ihm, als mysteriöse Dinge anfangen um ihn herum zu gestehen.

In meinen Augen ein absolut gelungenes Horrorwerk, das mehr als nur lesenswert ist.