Titel: Carrie
Autor: Stephen King
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag) (17. Dezember 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404131215
ISBN-13: 978-3404131211
Kurzbeschreibung:
Als Dreijährige lässt sie einen Steinregen auf ihr Elternhaus
niederregnen, weil ihre Mutter ihr in einem Anfall religiösem Wahns nach
dem Leben trachtet. Als Sechzehnjährige muss sie einen Augenblick
tiefster Demütigung erleben. Schon immer von ihren Mitschülern wegen
ihrer scheuen zurückhaltenden Art gehänselt, wird sie auf dem
Abschlussball der Schule das Opfer eines bösen Streichs. Schmerz,
Enttäuschung, Wut treiben Carrie zum Äußersten, die beseelt und besessen
ist von einer unheimlichen Gabe: Mit schierer Kraft ihres Willens
entfesselt sie ein Inferno, gegen das die Hölle ein lieblicher Garten
Eden ist. Das ist Carrie - beseelt, besessen von einer unheimlichen Gabe
mit ungeheurer Tragweite und furchtbaren Folgen.
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Stephen King's Buch Carrie ist in meinen Augen ein Meisterwerk des literarischen Horrors. Selbst jetzt noch, Jahre nachdem ich es das erste Mal gelesen habe, jagt es mir Schauer über den Rücken nur daran zu denken.
Carrie White kann einem nur leid tun. Ihre Mutter ist von religiösem Wahn befallen und trachtet ihrer eigenen Tochter nach dem Leben, weil diese telekinetische Kräfte besitzt. Carrie selbst ist weltfremd in meinen Augen. Ihre eigene Sexualität und ihre Fähigkeiten machen ihr Angst und sie gerät in Panik, als sie in der Gemeinschaftsdusche ihre erste Periode hat. Ihre Mitschüler drangsalieren sie und auf ihrer Abschlußfeier, wo sie endlich einmal richtig hübsch ist, übergießen sie Carrie mit Schweineblut. Daraufhin tillt Carrie richtig aus und tötet mit ihren Kräften wahllos. Sie ist außer sich und ihre telekinetischen Fähigkeiten verwandeln
sich zu einer vernichtenden Gewalt, mit der sie die Schule in Schutt und
Asche legt und ihre Peinigerinnen vernichtet, sie selbst stirbt bei dem
von ihr entfesselten Strafgericht.
Es ist wirklich faszinierend in Carries Welt abzutauchen und die Welt aus ihrer scheuen, zurückhaltenden und ängstlichen Perspektive zu sehen, bis das Maß für sie voll ist und sie die Kontrolle verliert und ihre Welt in Schutt und Asche legt.
Von mir gibt es dafür 4 von 5 Punkten.
Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. - Heinrich Heine
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Samstag, 23. Februar 2013
Samstag, 9. Februar 2013
[Rezension] Friedhof der Kuscheltiere
Titel: Friedhof der Kuscheltiere
Autor: Stephen King
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453435796
ISBN-13: 978-3453435797
Originaltitel: Pet Sematary
Kurzbeschreibung:
Die Creeds, eine junge Familie, ziehen von Chicago ins idyllische Kleinstädtchen Ludlow im US-Bundesstaat Maine. Der Ort scheint paradiesisch: Fast abgeschieden von der Zivilisation grenzt ihr wundervolles Zuhause an ein schier unendliches Waldgebiet. Nur eine am Haus vorbeiführende Schnellstraße stört die Idylle. Familienvater Louis lernt den 83jährigen Jud Crandall kennen, der das Haus gegenüber bewohnt und ihm bald der Vater wird, den er nie hatte. Jud zeigt der Familie einen seltsamen Tierfriedhof, der wenige Schritte vom Haus der Creeds entfernt liegt, ein alter Ort des Todes, von Kindern angelegt, die ihre Haustiere verloren.
Es dauert nicht lange, und auch der Kater Winston Churchhill wird von einem auf der Schnellstraße dahinrasenden Truck überfahren. Damit beginnt für die Creeds eine Achterbahnfahrt des Grauens. Louis traut sich kaum, seiner Tochter Ellie von dem Verlust zu erzählen. Da zeigt Jud Louis einen Weg, Totes ins Leben zurückzuholen -- so scheint es zumindest. Doch die Toten kommen verändert zurück.
Friedhof der Kuscheltiere ist ein wahrhaft grausames Buch. Stephen King zwingt den Leser nicht nur zu einer schmerzhaften Auseinandersetzung mit Tod und Verlust aus verschiedenen Perspektiven. Durch die Einbeziehung des Übernatürlichen gelingt es King außerdem, beim Leser das ganze Spektrum negativer Emotionen zu erzeugen: Trauer, Frustration, weil dem Bösen scheinbar nicht beizukommen ist, Aggression, schleichende Angst, die schließlich zu lähmender Gewißheit wird, Furcht und zuletzt nacktes Entsetzen.
Damit ist Friedhof der Kuscheltiere ein Meisterwerk des Horrors, das jedoch aufgrund der Schilderung des übernatürlichen, namenlosen Entsetzens sicher nicht in Kinderhände gehört. Ein Buch mit Alptraumgarantie. --Erik Möller -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Louis Creed zieht mit seiner Familie in die idyllische Kleinstadt Ludlow, wo er eine Stelle im Krankenhaus bekommt. Die Familie lebt sich schnell ein, auch wenn für Creed die Arbeit auf der Krankenstation mit einem Schock beginnt, da ein angefahrener Jogger dort verstirbt.
Dieser warnt ihn vor einem in Ludlow gelegenen Tierfriedhof und führt ihn als Geist in der folgenden Nacht dorthin. Creed denkt, er hat dies nur geträumt und denkt nicht weiter darüber nach.
Als seine Frau mit den Kindern bei ihrer Familie ist, wird der Familienkater Church von einem Auto überfahren und sein Nachbar Jud Crandall führt Louis noch am selben Abend zum Tierfriedhof, um den Kater zu beerdigen. Zu Louis’ Überraschung führt er ihn jedoch auf ein verstecktes Felsplateau hinter dem Tierfriedhof, einen Friedhof der Mi'kmaq-Indianer.
Am nächsten Tag kehrt der Kater von den Toten zurück und hat beunruhigende Veränderungen durchgemacht, welche die Familie allerdings nur unbewusst wahrnimmt. Er tötet zum Beispiel seine Beute auf sehr sadistische Weise.
Kurze Zeit später wird Gage, der Sohn von Louis Creed, ebenfalls überfahren und kurz nach der Beerdigung schickt Louis seine Frau zu ihrer Familie, nachdem er eine folgenschwere Entscheidung getroffen hat. Er gräbt die Leiche seines Sohnes aus und bringt sie auf den alten Indianerfriedhof, obwohl er eindringlich von Jud davor gewarnt wird.
Währenddessen ist Rachel durch Träume und Fantasien ihrer Tochter und ein eigenes ungutes Gefühl gewarnt und macht sich auf den Weg zurück nach Ludlow. Louis legt sich nach seiner anstrengenden Unternehmung mit Schmerzen ins Ehebett und schläft ein. Gage kehrt, wie schon zuvor Church, zum Haus zurück. Er tötet Jud auf grausame Weise mit einem Skalpell seines Vaters. Seine Mutter Rachel hatte in der Nacht mit Jud telefoniert und dieser bat sie ihn als erstes zu besuchen, wenn sie in Ludlow angekommen sei. Sie begibt sich also in Juds Haus und wird ebenfalls Opfer von Gage, da sie in ihm nichts Böses, sondern immer noch ihren kleinen Sohn sieht.
Kurz darauf erwacht Louis aus seinem Schlaf und bemerkt das verschwundene Skalpell. Er nimmt mehrere Giftspritzen und schläfert zunächst Church damit ein. Als er ins Nachbarhaus geht und die Leichen von Jud und Rachel vorfindet, tötet er Gage, indem er ihn mit der zweiten Spritze niedersticht. Anschließend brennt Louis das Nachbarhaus nieder.
Er glaubt, dass sein Sohn nur böse wurde, weil er zu lange nach seinem Tod auf dem Felsplateau begraben wurde. Weil seine Frau erst vor kurzem gestorben war, beerdigt er sie auf dem Felsplateau. Der Roman endet mit Rachels Rückkehr und lässt offen, ob auch sie von dem bösen Geist besessen ist, der zuvor Church und Gage bewohnte.
Ich kann der Kurz- bzw. Produktbeschreibung von Amazon nur zustimmen. Dieses Buch ist auf seine Art und Weise wirklich grausam, denn die Art und Weise, wie man sich mit dem Tod auseinandersetzen muss, wenn man dieses Buch liest, jagt einem Schauer über den Rücken, lässt einen vor Angst zittern und man bekommt wirklich ein geballtes negatives Emotionsspektrum vor den Latz gehauen, weil der Tod in diesem Buch nicht unbedingt Erlösung verheißt, sondern die auf dem Indianerfriedhof begrabenen Toten zurückkehren und einem das Leben zur Hölle machen.
Mir hat schon der Film Angst gemacht, aber das Buch übertrifft den Film noch um Längen. Filme können den Horror, den Stephen King mit Worten auszudrücken vermag, nicht mit Bildern darstellen. Mein Kopfkino ist da beim Lesen hundertmal schlimmer.
Allein für diesen Horror bekommt das Buch 5 von 5 Punkten.
Autor: Stephen King
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453435796
ISBN-13: 978-3453435797
Originaltitel: Pet Sematary
Kurzbeschreibung:
Die Creeds, eine junge Familie, ziehen von Chicago ins idyllische Kleinstädtchen Ludlow im US-Bundesstaat Maine. Der Ort scheint paradiesisch: Fast abgeschieden von der Zivilisation grenzt ihr wundervolles Zuhause an ein schier unendliches Waldgebiet. Nur eine am Haus vorbeiführende Schnellstraße stört die Idylle. Familienvater Louis lernt den 83jährigen Jud Crandall kennen, der das Haus gegenüber bewohnt und ihm bald der Vater wird, den er nie hatte. Jud zeigt der Familie einen seltsamen Tierfriedhof, der wenige Schritte vom Haus der Creeds entfernt liegt, ein alter Ort des Todes, von Kindern angelegt, die ihre Haustiere verloren.
Es dauert nicht lange, und auch der Kater Winston Churchhill wird von einem auf der Schnellstraße dahinrasenden Truck überfahren. Damit beginnt für die Creeds eine Achterbahnfahrt des Grauens. Louis traut sich kaum, seiner Tochter Ellie von dem Verlust zu erzählen. Da zeigt Jud Louis einen Weg, Totes ins Leben zurückzuholen -- so scheint es zumindest. Doch die Toten kommen verändert zurück.
Friedhof der Kuscheltiere ist ein wahrhaft grausames Buch. Stephen King zwingt den Leser nicht nur zu einer schmerzhaften Auseinandersetzung mit Tod und Verlust aus verschiedenen Perspektiven. Durch die Einbeziehung des Übernatürlichen gelingt es King außerdem, beim Leser das ganze Spektrum negativer Emotionen zu erzeugen: Trauer, Frustration, weil dem Bösen scheinbar nicht beizukommen ist, Aggression, schleichende Angst, die schließlich zu lähmender Gewißheit wird, Furcht und zuletzt nacktes Entsetzen.
Damit ist Friedhof der Kuscheltiere ein Meisterwerk des Horrors, das jedoch aufgrund der Schilderung des übernatürlichen, namenlosen Entsetzens sicher nicht in Kinderhände gehört. Ein Buch mit Alptraumgarantie. --Erik Möller -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Louis Creed zieht mit seiner Familie in die idyllische Kleinstadt Ludlow, wo er eine Stelle im Krankenhaus bekommt. Die Familie lebt sich schnell ein, auch wenn für Creed die Arbeit auf der Krankenstation mit einem Schock beginnt, da ein angefahrener Jogger dort verstirbt.
Dieser warnt ihn vor einem in Ludlow gelegenen Tierfriedhof und führt ihn als Geist in der folgenden Nacht dorthin. Creed denkt, er hat dies nur geträumt und denkt nicht weiter darüber nach.
Als seine Frau mit den Kindern bei ihrer Familie ist, wird der Familienkater Church von einem Auto überfahren und sein Nachbar Jud Crandall führt Louis noch am selben Abend zum Tierfriedhof, um den Kater zu beerdigen. Zu Louis’ Überraschung führt er ihn jedoch auf ein verstecktes Felsplateau hinter dem Tierfriedhof, einen Friedhof der Mi'kmaq-Indianer.
Am nächsten Tag kehrt der Kater von den Toten zurück und hat beunruhigende Veränderungen durchgemacht, welche die Familie allerdings nur unbewusst wahrnimmt. Er tötet zum Beispiel seine Beute auf sehr sadistische Weise.
Kurze Zeit später wird Gage, der Sohn von Louis Creed, ebenfalls überfahren und kurz nach der Beerdigung schickt Louis seine Frau zu ihrer Familie, nachdem er eine folgenschwere Entscheidung getroffen hat. Er gräbt die Leiche seines Sohnes aus und bringt sie auf den alten Indianerfriedhof, obwohl er eindringlich von Jud davor gewarnt wird.
Währenddessen ist Rachel durch Träume und Fantasien ihrer Tochter und ein eigenes ungutes Gefühl gewarnt und macht sich auf den Weg zurück nach Ludlow. Louis legt sich nach seiner anstrengenden Unternehmung mit Schmerzen ins Ehebett und schläft ein. Gage kehrt, wie schon zuvor Church, zum Haus zurück. Er tötet Jud auf grausame Weise mit einem Skalpell seines Vaters. Seine Mutter Rachel hatte in der Nacht mit Jud telefoniert und dieser bat sie ihn als erstes zu besuchen, wenn sie in Ludlow angekommen sei. Sie begibt sich also in Juds Haus und wird ebenfalls Opfer von Gage, da sie in ihm nichts Böses, sondern immer noch ihren kleinen Sohn sieht.
Kurz darauf erwacht Louis aus seinem Schlaf und bemerkt das verschwundene Skalpell. Er nimmt mehrere Giftspritzen und schläfert zunächst Church damit ein. Als er ins Nachbarhaus geht und die Leichen von Jud und Rachel vorfindet, tötet er Gage, indem er ihn mit der zweiten Spritze niedersticht. Anschließend brennt Louis das Nachbarhaus nieder.
Er glaubt, dass sein Sohn nur böse wurde, weil er zu lange nach seinem Tod auf dem Felsplateau begraben wurde. Weil seine Frau erst vor kurzem gestorben war, beerdigt er sie auf dem Felsplateau. Der Roman endet mit Rachels Rückkehr und lässt offen, ob auch sie von dem bösen Geist besessen ist, der zuvor Church und Gage bewohnte.
Ich kann der Kurz- bzw. Produktbeschreibung von Amazon nur zustimmen. Dieses Buch ist auf seine Art und Weise wirklich grausam, denn die Art und Weise, wie man sich mit dem Tod auseinandersetzen muss, wenn man dieses Buch liest, jagt einem Schauer über den Rücken, lässt einen vor Angst zittern und man bekommt wirklich ein geballtes negatives Emotionsspektrum vor den Latz gehauen, weil der Tod in diesem Buch nicht unbedingt Erlösung verheißt, sondern die auf dem Indianerfriedhof begrabenen Toten zurückkehren und einem das Leben zur Hölle machen.
Mir hat schon der Film Angst gemacht, aber das Buch übertrifft den Film noch um Längen. Filme können den Horror, den Stephen King mit Worten auszudrücken vermag, nicht mit Bildern darstellen. Mein Kopfkino ist da beim Lesen hundertmal schlimmer.
Allein für diesen Horror bekommt das Buch 5 von 5 Punkten.
Freitag, 1. Februar 2013
[Rezension] Cujo
Autor: Stephen King
Titel: Cujo
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Heyne TB (1. Oktober 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453432711
ISBN-13: 978-3453432710
Originaltitel: Cujo
Kurzbeschreibung:
Zweiter Roman des Castle-Rock-Zyklus
Der Bernhardiner Cujo ist der Liebling von ganz Castle Rock. Eines Tages wird er von einer Fledermaus mit einem teuflischen Virus infiziert. Die Kleinstadtidylle verwandelt sich fortan in eine Hölle, die von einem mordgierigen Monster beherrscht wird ...
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Victor Trenton ist gemeinsam mit seiner Frau Donna und seinem Sohn Ted nach Castle Rock gezogen, um sich seinen Lebenstraum, eine eigene Firma namens Ad Worx zu gründen, zu erfüllen. Die Ehe zwischen beiden kriselt und Donna hat ihren Mann mit dem Möbelrestaurator betrogen. Während Vic auf Geschäftsreise geht, bringt Donna den gemeinsamen Wagen, der einen Motorschaden hat, zu Joe Camber, dem Inhaber einer kleinen Werkstatt am Rande Castle Rocks und gleichzeitig Besitzer des titelgebenden Bernhardiners Cujo. Der Bernhardiner hat sich während einer Kaninchenjagd durch einen Fledermausbiss mit der Tollwut infiziert.
Victor versucht mehrfach Donna von unterwegs aus zu erreichen, aber diese und ihr Sohn sind in ihrem Wagen eingesperrt durch den tollwütigen Cujo, welcher schon seinen Besitzer und dessen Freund umgebracht hat. Auch Sheriff Bannermann segnet bei einem spektakulären Rettungsversuch das Zeitliche, aber schließlich gelingt es Donna mit allerletzter Kraft den Hund mit eine Baseballschläger zu erschlagen, aber ihren Sohn kann sie nicht mehr vor dem Verdursten retten. Kurz nach dem Tod des Hundes schafft es Victor, auf den Hof zu kommen, aber Donna ist inzwischen selbst mit der Tollwut infiziert und wehrt sich gegen Ende des Romans, vom Hof abtransportiert zu werden.
In meinen Augen ein gutes Buch, welches gleichermaßen Spannung und Horror verbreitet. Halt ein Stephen King Buch erster Güte. Von mir gibt's allein für den Gänsehautfaktor 4 von 5 Punkten. Ich hätte es nicht im Dunkeln lesen sollen und schon gar nicht, wenn ich noch allein im Bett liege. Hatte wie nach ES leichte Alpträume nach dem Genuss dieses Werks, aber ich bin in der Hinsicht auch ein wenig empfindlich. Also wer auf Horror steht, ist mit King als Autor bestens beraten.
Titel: Cujo
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Heyne TB (1. Oktober 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453432711
ISBN-13: 978-3453432710
Originaltitel: Cujo
Kurzbeschreibung:
Zweiter Roman des Castle-Rock-Zyklus
Der Bernhardiner Cujo ist der Liebling von ganz Castle Rock. Eines Tages wird er von einer Fledermaus mit einem teuflischen Virus infiziert. Die Kleinstadtidylle verwandelt sich fortan in eine Hölle, die von einem mordgierigen Monster beherrscht wird ...
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Victor Trenton ist gemeinsam mit seiner Frau Donna und seinem Sohn Ted nach Castle Rock gezogen, um sich seinen Lebenstraum, eine eigene Firma namens Ad Worx zu gründen, zu erfüllen. Die Ehe zwischen beiden kriselt und Donna hat ihren Mann mit dem Möbelrestaurator betrogen. Während Vic auf Geschäftsreise geht, bringt Donna den gemeinsamen Wagen, der einen Motorschaden hat, zu Joe Camber, dem Inhaber einer kleinen Werkstatt am Rande Castle Rocks und gleichzeitig Besitzer des titelgebenden Bernhardiners Cujo. Der Bernhardiner hat sich während einer Kaninchenjagd durch einen Fledermausbiss mit der Tollwut infiziert.
Victor versucht mehrfach Donna von unterwegs aus zu erreichen, aber diese und ihr Sohn sind in ihrem Wagen eingesperrt durch den tollwütigen Cujo, welcher schon seinen Besitzer und dessen Freund umgebracht hat. Auch Sheriff Bannermann segnet bei einem spektakulären Rettungsversuch das Zeitliche, aber schließlich gelingt es Donna mit allerletzter Kraft den Hund mit eine Baseballschläger zu erschlagen, aber ihren Sohn kann sie nicht mehr vor dem Verdursten retten. Kurz nach dem Tod des Hundes schafft es Victor, auf den Hof zu kommen, aber Donna ist inzwischen selbst mit der Tollwut infiziert und wehrt sich gegen Ende des Romans, vom Hof abtransportiert zu werden.
In meinen Augen ein gutes Buch, welches gleichermaßen Spannung und Horror verbreitet. Halt ein Stephen King Buch erster Güte. Von mir gibt's allein für den Gänsehautfaktor 4 von 5 Punkten. Ich hätte es nicht im Dunkeln lesen sollen und schon gar nicht, wenn ich noch allein im Bett liege. Hatte wie nach ES leichte Alpträume nach dem Genuss dieses Werks, aber ich bin in der Hinsicht auch ein wenig empfindlich. Also wer auf Horror steht, ist mit King als Autor bestens beraten.
Donnerstag, 13. Dezember 2012
[Rezension] The Green Mile
Titel: The Green Mile
Autor: Stephen King
Taschenbuch
Verlag: Bastei Lübbe (1998)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404139585
ISBN-13: 978-3404139583
(Daten der Ausgabe, die ich besitze. Kurzbeschreibung gehört zu einer anderen Ausgabe.)
Kurzbeschreibung:
Paul Edgecombe, Aufseher im Staatsgefängnis in Georgia, erzählt von seinen ungewöhnlichen "Gästen", die nur noch einen Gang vor sich haben - den zum elektrischen Stuhl. Es ist ein auffallend heißer Oktober. Die Hitze staut sich, Aggressionen kommen auf. Aber Paul hat alles im Griff. John Coffey wird eingeliefert. Er soll zwei kleine Farmerstöchter mißbraucht und erstochen haben. Plötzlich spielen sich unheimliche Dinge im Todestrakt ab. Man spürt das Grauen, der Horror ist greifbar, und doch bleibt unklar, wo das Böse lauert. Nur hinter den Gitterstäben? Oder dort, wo es niemand vermutet?
März 1996: Auf den ersten hundert Seiten von "The Green Mile" entwickelt Stephen King das nackte Grauen. Dann kommen nur noch zwei Worte: Fortsetzung folgt - die vielleicht grausamsten Worte, die King je geschrieben hat. Jetzt liegen die sechs Folgen des Fortsetzungsromans, der sensationelle Vekraufserfolge feierte, vollständig vor.
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Diese mitreißende Geschichte spielt im Todesblock des Gefängnisses auf Cold Mountain in den Dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts. Der dunkelhäutige John Coffey wird inhaftiert, weil er angeblich zwei kleine weiße Mädchen ermordert haben soll, doch der Gefängniswärter Paul Edgecomb glaubt nicht so recht daran, denn um eine solch grausame Tat zu begehen ist John Coffey viel zu sanftmütig. Auch scheint Coffey etwas Besonderes zu sein, da er zuerst Pauls Blasenentzündung heilt und dann sogar einen tote Maus, den Gefährten eines weiteren Zelleninsassen, wieder zum Leben erweckt.
Allmählich konstruiert Paul seine eigene Version der Geschichte, die allerdings zu unglaublich ist, als daß sie jemand ihr auch nur ansatzweise Glauben schenken würde. Erschwerend hinzu kommt noch die Tatsache, dass Percy Wetmore, ein relativ neuer Gefängniswärter, allen mit seinem Charakter und seinen verwandtschaftlichen Beziehungen das Leben schwer macht. Das Bild der Geschichte vervollständigt sich, als ein besonders übler Krimineller in den Todesblock überstellt wird, den Paul für den wahren Mörder der beiden Mädchen hält. Paul kämpft aus einer völlig hoffnungslosen Situation um Gerechtigkeit für John Coffey und auch für die beiden toten Mädchen.
Stephen King hat The Green Mile zunächst als Fortsetzungsroman in sechs Bänden auf den Markt gebracht, bevor sie ein wenig umformuliert auch als Komplettversion in den Handel kamen. Die Geschichte, die er erzählt, ist ebenso menschlich grausam, wie spannend mit einer gehörigen Prise des Übersinnlichen. Es werden Menschen, die nur helfen wollen, für die Taten eines anderen bestraft, einfach weil sie zur falschen Zeit, am falschen Ort waren.
Dieses Buch garantiert einem eine fette Gänsehaut und ich gestehe, am Ende kullerten bei mir auch einige Tränen, weil mich das Buch so mitgerissen hat. Ich kann es definitiv weiterempfehlen an alle, die Stephen King Romane lieben und auch an diejenigen, die sie noch nicht kennen.
Namensgebend für das Buch war übrigens der grüne Linoleumboden im Flur des Todestrakts, der in Richtung des Elektrischen Stuhls führte.
Autor: Stephen King
Taschenbuch
Verlag: Bastei Lübbe (1998)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404139585
ISBN-13: 978-3404139583
(Daten der Ausgabe, die ich besitze. Kurzbeschreibung gehört zu einer anderen Ausgabe.)
Kurzbeschreibung:
Paul Edgecombe, Aufseher im Staatsgefängnis in Georgia, erzählt von seinen ungewöhnlichen "Gästen", die nur noch einen Gang vor sich haben - den zum elektrischen Stuhl. Es ist ein auffallend heißer Oktober. Die Hitze staut sich, Aggressionen kommen auf. Aber Paul hat alles im Griff. John Coffey wird eingeliefert. Er soll zwei kleine Farmerstöchter mißbraucht und erstochen haben. Plötzlich spielen sich unheimliche Dinge im Todestrakt ab. Man spürt das Grauen, der Horror ist greifbar, und doch bleibt unklar, wo das Böse lauert. Nur hinter den Gitterstäben? Oder dort, wo es niemand vermutet?
März 1996: Auf den ersten hundert Seiten von "The Green Mile" entwickelt Stephen King das nackte Grauen. Dann kommen nur noch zwei Worte: Fortsetzung folgt - die vielleicht grausamsten Worte, die King je geschrieben hat. Jetzt liegen die sechs Folgen des Fortsetzungsromans, der sensationelle Vekraufserfolge feierte, vollständig vor.
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Diese mitreißende Geschichte spielt im Todesblock des Gefängnisses auf Cold Mountain in den Dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts. Der dunkelhäutige John Coffey wird inhaftiert, weil er angeblich zwei kleine weiße Mädchen ermordert haben soll, doch der Gefängniswärter Paul Edgecomb glaubt nicht so recht daran, denn um eine solch grausame Tat zu begehen ist John Coffey viel zu sanftmütig. Auch scheint Coffey etwas Besonderes zu sein, da er zuerst Pauls Blasenentzündung heilt und dann sogar einen tote Maus, den Gefährten eines weiteren Zelleninsassen, wieder zum Leben erweckt.
Allmählich konstruiert Paul seine eigene Version der Geschichte, die allerdings zu unglaublich ist, als daß sie jemand ihr auch nur ansatzweise Glauben schenken würde. Erschwerend hinzu kommt noch die Tatsache, dass Percy Wetmore, ein relativ neuer Gefängniswärter, allen mit seinem Charakter und seinen verwandtschaftlichen Beziehungen das Leben schwer macht. Das Bild der Geschichte vervollständigt sich, als ein besonders übler Krimineller in den Todesblock überstellt wird, den Paul für den wahren Mörder der beiden Mädchen hält. Paul kämpft aus einer völlig hoffnungslosen Situation um Gerechtigkeit für John Coffey und auch für die beiden toten Mädchen.
Stephen King hat The Green Mile zunächst als Fortsetzungsroman in sechs Bänden auf den Markt gebracht, bevor sie ein wenig umformuliert auch als Komplettversion in den Handel kamen. Die Geschichte, die er erzählt, ist ebenso menschlich grausam, wie spannend mit einer gehörigen Prise des Übersinnlichen. Es werden Menschen, die nur helfen wollen, für die Taten eines anderen bestraft, einfach weil sie zur falschen Zeit, am falschen Ort waren.
Dieses Buch garantiert einem eine fette Gänsehaut und ich gestehe, am Ende kullerten bei mir auch einige Tränen, weil mich das Buch so mitgerissen hat. Ich kann es definitiv weiterempfehlen an alle, die Stephen King Romane lieben und auch an diejenigen, die sie noch nicht kennen.
Namensgebend für das Buch war übrigens der grüne Linoleumboden im Flur des Todestrakts, der in Richtung des Elektrischen Stuhls führte.
Mittwoch, 12. Dezember 2012
[Rezension] Christine
Titel: Christine
Autor: Stephen King
Taschenbuch: 880 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (8. Februar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453435729
ISBN-13: 978-3453435728
Originaltitel: Christine
Kurzbeschreibung:
sich zwischen sie und ihren aktuellen Besitzer stellt bzw. ihren Besitzer in irgendeiner Art und Weise falsch behandelt. Selbst Arnies bester Freund Dennis muss fast dran glauben.
Ich muss gestehen, ich hatte nach dem Genuss dieses Buches Alpträume von Autos, die versuchen Leute umzubringen und dennoch habe ich es mehr als einmal gelesen, einfach, weil ich die Figur Dennis Guilder so gern mochte.
Arnie, Christines neuer Besitzer, ist am Anfang des Buches ein unscheinbarer, pickelgesichtiger, junger Mann, der kein eigenes Auto besitzt und sich eines Tages in Christine, den 58er Plymouth Fury, verguckt. Er kauft ihn dem alten Besitzer ab, der ihn noch vor dem Wagen warnt, aber da ist Arnie schon fest in Christines Bann. Arnie verändert sich immer mehr und selbst sein bester Freund Dennis nimmt Abstand von ihm, als mysteriöse Dinge anfangen um ihn herum zu gestehen.
In meinen Augen ein absolut gelungenes Horrorwerk, das mehr als nur lesenswert ist.
Autor: Stephen King
Taschenbuch: 880 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (8. Februar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453435729
ISBN-13: 978-3453435728
Originaltitel: Christine
Kurzbeschreibung:
Ein Meisterwerk der modernen Horrorliteratur
Eine verhängnisvolle Dreiecksbeziehung: Arnie liebt seine Freundin Leigh und "Christine", seinen 1958er Plymouth Fury. Aber das Auto lebt. Und es ist tödlich eifersüchtig.
Verfilmt von Starregisseur John Carpenter.
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Eine verhängnisvolle Dreiecksbeziehung: Arnie liebt seine Freundin Leigh und "Christine", seinen 1958er Plymouth Fury. Aber das Auto lebt. Und es ist tödlich eifersüchtig.
Verfilmt von Starregisseur John Carpenter.
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Es ist schon eine Weile her, dass ich Christine gelesen habe, aber es ist mir nach wie vor in guter Erinnerung geblieben.
Dieser 1958er Plymouth Fury ist tatsächlich tödlich eifersüchtig und bringt jeden Menschen um, der sich sichsichsi
ssisssich zwischen Sie und ihren Besitzer
Ich muss gestehen, ich hatte nach dem Genuss dieses Buches Alpträume von Autos, die versuchen Leute umzubringen und dennoch habe ich es mehr als einmal gelesen, einfach, weil ich die Figur Dennis Guilder so gern mochte.
Arnie, Christines neuer Besitzer, ist am Anfang des Buches ein unscheinbarer, pickelgesichtiger, junger Mann, der kein eigenes Auto besitzt und sich eines Tages in Christine, den 58er Plymouth Fury, verguckt. Er kauft ihn dem alten Besitzer ab, der ihn noch vor dem Wagen warnt, aber da ist Arnie schon fest in Christines Bann. Arnie verändert sich immer mehr und selbst sein bester Freund Dennis nimmt Abstand von ihm, als mysteriöse Dinge anfangen um ihn herum zu gestehen.
In meinen Augen ein absolut gelungenes Horrorwerk, das mehr als nur lesenswert ist.
Dienstag, 11. Dezember 2012
[Rezension] Feuerkind
Titel: Feuerkind
Autor: Stephen King
Broschiert
Verlag: Bastei Lübbe
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404281039
ISBN-13: 978-3404281039
(Das sind die Daten, der Version, die ich besitze. siehe Bild)
Taschenbuch: 560 Seiten
Verlag: Heyne TB (1. Oktober 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453432738
ISBN-13: 978-3453432734
Originaltitel: Firestarter
(Das sind die Daten, einer aktuellen Ausgabe)
Kurzbeschreibung:
Verfilmt unter dem Titel „Der Feuerteufel“
Das Mädchen Charlie kann allein mit Gedanken Feuersbrünste entfachen. Ihre Eltern verlangen, dass sie diese Macht niemals einsetzt. Aber gilt das auch, wenn das eigene Leben, das Leben der Familie bedroht wird?
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Die kleine Charlie hat besondere Kräfte, deren Existenz Experimenten geschuldet sind, die ihre Eltern für Geld an sich durchführen ließen, um ihre Studien zu finanzieren. Sie versuchen ihr durch moralische Werte beizubringen, wann sie ihre Kräfte einsetzen darf und wann nicht.
Die Menschen, die damals die Experimente durchgeführt haben, bekommen Wind davon und töten Charlie's Mutter, versuchen sie und ihren Vater zu entführen, was ihnen nach einigem hin und her auch gelingt.
Ein Auftragskiller erschleicht sich dann Charlie's Vertrauen (Die kleine wurde von ihrem Vater getrennt.) und bringt sie dazu ihre Kräfte anzuwenden, mit dem Versprechen, dass sie dann ihren Vater wiedersehen darf.
Ihr Vater wird unter dessen mit Drogen gefügig gemacht.
Als Charlie schließlich bewusst wird, dass der Mann, dem sie da vertraut, sie in Wirklichkeit von ihrem Vater fernhält, setzt sie ihre Kräfte ein, um sich und ihren Vater zu befreien.
Ob ihr das gelingt, müsst ihr selbst herausfinden ^.~
Ich habe dieses Buch zum ersten Mal mit 13 gelesen und ich muss sagen, es hat mich fasziniert. Auch wenn ich eigentlich zu jung dafür war. Ich hab mich gegruselt, hatte eine tierische Gänsehaut und ich konnte nicht fassen, wie man einem Menschen so etwas Grausames antun kann.
Jahre später hab ich es wieder gelesen und meine Meinung nicht geändert. Ich fand und finde die Geschichte nach wie vor faszinierend. Stephen King beleuchtet die Geschichte von allen Seiten. Man erfährt die Beweggründe aller Charaktere. Charlies, die ihres Vaters Andy, der Agenten, Ärzte, die des Auftragskillers. Man kann sich also ein vollständiges Bild machen und dann für sich entscheiden, welche Seite nun 'Recht' hat und welche nicht.
Ich weiß, auf wessen Seite ich stehe. Ich werde dieses Buch mit Sicherheit wieder lesen und ich kann es euch nur ans Herz legen, wenn ihr auf Verschwörungen, Spannung und Aktion mit einer Prise Drama und Schicksal steht. In meinen Augen ist dieses Buch eines der besten Werke von Stephen King.
Ach ja...eh ich es vergesse. Der Film ist nur ein blasser Abklatsch des Buches.
Autor: Stephen King
Broschiert
Verlag: Bastei Lübbe
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404281039
ISBN-13: 978-3404281039
(Das sind die Daten, der Version, die ich besitze. siehe Bild)
Taschenbuch: 560 Seiten
Verlag: Heyne TB (1. Oktober 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453432738
ISBN-13: 978-3453432734
Originaltitel: Firestarter
(Das sind die Daten, einer aktuellen Ausgabe)
Kurzbeschreibung:
Verfilmt unter dem Titel „Der Feuerteufel“
Das Mädchen Charlie kann allein mit Gedanken Feuersbrünste entfachen. Ihre Eltern verlangen, dass sie diese Macht niemals einsetzt. Aber gilt das auch, wenn das eigene Leben, das Leben der Familie bedroht wird?
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Die kleine Charlie hat besondere Kräfte, deren Existenz Experimenten geschuldet sind, die ihre Eltern für Geld an sich durchführen ließen, um ihre Studien zu finanzieren. Sie versuchen ihr durch moralische Werte beizubringen, wann sie ihre Kräfte einsetzen darf und wann nicht.
Die Menschen, die damals die Experimente durchgeführt haben, bekommen Wind davon und töten Charlie's Mutter, versuchen sie und ihren Vater zu entführen, was ihnen nach einigem hin und her auch gelingt.
Ein Auftragskiller erschleicht sich dann Charlie's Vertrauen (Die kleine wurde von ihrem Vater getrennt.) und bringt sie dazu ihre Kräfte anzuwenden, mit dem Versprechen, dass sie dann ihren Vater wiedersehen darf.
Ihr Vater wird unter dessen mit Drogen gefügig gemacht.
Als Charlie schließlich bewusst wird, dass der Mann, dem sie da vertraut, sie in Wirklichkeit von ihrem Vater fernhält, setzt sie ihre Kräfte ein, um sich und ihren Vater zu befreien.
Ob ihr das gelingt, müsst ihr selbst herausfinden ^.~
Ich habe dieses Buch zum ersten Mal mit 13 gelesen und ich muss sagen, es hat mich fasziniert. Auch wenn ich eigentlich zu jung dafür war. Ich hab mich gegruselt, hatte eine tierische Gänsehaut und ich konnte nicht fassen, wie man einem Menschen so etwas Grausames antun kann.
Jahre später hab ich es wieder gelesen und meine Meinung nicht geändert. Ich fand und finde die Geschichte nach wie vor faszinierend. Stephen King beleuchtet die Geschichte von allen Seiten. Man erfährt die Beweggründe aller Charaktere. Charlies, die ihres Vaters Andy, der Agenten, Ärzte, die des Auftragskillers. Man kann sich also ein vollständiges Bild machen und dann für sich entscheiden, welche Seite nun 'Recht' hat und welche nicht.
Ich weiß, auf wessen Seite ich stehe. Ich werde dieses Buch mit Sicherheit wieder lesen und ich kann es euch nur ans Herz legen, wenn ihr auf Verschwörungen, Spannung und Aktion mit einer Prise Drama und Schicksal steht. In meinen Augen ist dieses Buch eines der besten Werke von Stephen King.
Ach ja...eh ich es vergesse. Der Film ist nur ein blasser Abklatsch des Buches.
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